"Ich bin ein Kämpfer"
Erstes Interview
Nach seiner Ankunft in Köln sprach die Redaktion von fc-koeln.de mit dem brasilianischen Neuzugang Andrézinho, der die Rückennummer 12 beim FC erhält.![]()
Herzlich willkommen in Köln, Andrézinho! Wie sind deine ersten Eindrücke?
"Vielen Dank! Ich bin Dienstagnachmittag angekommen. Sehr viel habe ich noch nicht gesehen, aber der erste Eindruck ist sehr gut. Pedro Geromel hat mir schon viel erzählt."
Ihr beide habt bereits in Portugal zusammengespielt.
"Das stimmt, wir haben zusammen für Vitória Guimarães gespielt. In der Saison 2007|2008 haben wir als Aufsteiger sensationell den dritten Platz und die Qualifikation für die Champions League erreicht. Unser Kontakt ist nie abgerissen, wir haben ein freundschaftliches Verhältnis. Ich habe häufig mit Pedro gesprochen. Er hat mir viel Gutes vom Verein erzählt und mir zum Wechsel nach Köln geraten."
Wie kam es dazu?
"Wir hatten schon seit längerem Kontakt miteinander, über mehrere Saisons hinweg. Jetzt hat der Wechsel zum FC endlich geklappt. Es war schon immer mein Traum, in einer großen europäischen Liga zu spielen - in Deutschland oder in Spanien. Ich freue mich sehr, dass der 1. FC Köln mir die Chance dazu gibt und mein Traum jetzt in Erfüllung geht."
Was weißt du denn bisher über den FC?
"Pedro hat mir viele positive Dinge über den Club berichtet. Die Mitspieler und die Mitarbeiter sind sehr freundlich und zuvorkommend. Es herrscht eine gute Stimmung und man wird respektiert. Natürlich habe ich mich auch schon über Hennes, das Maskottchen, informiert. Ich freue mich darauf, das FC-Wappen zu tragen und mich mit dem Verein zu identifizieren."
Was hast du dir vorgenommen?
"Arbeiten. Sehr hart arbeiten, damit wir unsere Ziele erreichen. Ich bin ein Kämpfer, ich gebe nicht auf. Den Ball gebe ich erst verloren, wenn er im Aus ist oder der Schiedsrichter abpfeift. Ich denke, mein Spielstil passt sehr gut in die deutsche Bundesliga. Hier wird körperbetonter gespielt als es beispielsweise in Portugal der Fall ist. Ich werde alles für den 1. FC Köln geben, damit wir weiterkommen."
Auch in der Offensive setzt du gerne Akzente.
"Natürlich, ich liebe es vorne anzugreifen und mich ins Angriffsspiel meiner Mannschaft einzuschalten. Aber der Trainer entscheidet, wie oft ich das machen soll. Ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft."
Wie kam es überhaupt zum Namen „Andrézinho“?
"In der Schule war ich immer der Jüngste in der Klasse. Darum kam zu André die Endung „zinho“ hinzu. Ich mag meinen Spitznamen."




