Gerichtsurteil nach Übergriffen in der Saison 2010|2011
Der 1. FC Köln hatte die Ermittlungen seinerzeit unterstützt und gegen die Angeklagten ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen.
FC-Präsident Werner Spinner erklärte dazu nach dem Urteilsspruch: „Ich habe den Prozess aufmerksam verfolgt und mir die Geschehnisse von dem geschädigten Polizeibeamten schildern lassen. Ich verurteile diese Gewalt-Exzesse scharf. Wer die Bühne des Fußballs missbraucht, um ohne ersichtlichen Grund Polizeibeamte und Stadionmitarbeiter derart brutal zu attackieren, ist für mich kein Fußballfan, sondern ein Gewalttäter.
Natürlich respektieren wir den heutigen Urteilsspruch des Gerichtes. Dennoch bleibt es unverständlich, dass die Tat auch anderthalb Jahre nach dem Vorfall vor Gericht ungesühnt bleibt. Es tut mir insbesondere für die Opfer leid, dass bislang kein Täter verurteilt werden konnte.
Wir können nicht akzeptieren, dass Fangruppierungen ganz offensichtlich Straftäter aus den eigenen Reihen schützen und zur Aufklärung einer solchen Tat in keiner Weise beitragen. Den eigentlichen Tätern fehlt offenkundig der Charakter, für ihre Tat Verantwortung zu übernehmen. Es bleibt unsere Überzeugung, dass der Dialog mit den Fangruppierungen entscheidend dafür ist, um solche Täter zukünftig vom Stadion fernzuhalten und um Gewalttaten zu vermeiden.“
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Montag, 02. Juli 2012
