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Werner Spinner bei Sicherheitskonferenz
Für Fußball – gegen Gewalt
Bei der Sicherheitskonferenz am Dienstag in Berlin haben sich alle Teilnehmer einstimmig auf einen entworfenen Verhaltenskodex im deutschen Fußball verständigt. Zudem wurden den Vereinsvertretern verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit in Stadien empfohlen mit dem Ziel, den zunehmenden Ausschreitungen in und außerhalb der Stadien entschlossen entgegenzutreten. Zu den Maßnahmen zählen die wirtschaftlichen Zuwendungen für Fanprojekte zu erhöhen – der FC hatte in diesem Zusammenhang bereits beschlossen eine dritte Stelle eines Sozialarbeiters zu finanzieren – und die Stadionverbote zu verschärfen. Der Verhaltenskodex sieht die Verurteilung und konsequente Bestrafung von Gewalt und eine eindeutige Ablehnung von Pyrotechnik in den Stadien vor.
Gründung der „Arbeitsgruppe Fankultur“
Um die Gewalt aus den Fußballstadien zu verbannen, hatte der 1. FC Köln bereits vor der Konferenz Maßnahmen ergriffen, nicht zuletzt durch die Gründung der „Arbeitsgruppe Fankultur“. Thomas Schönig, der Vorsitzende der „Arbeitsgruppe Fankultur“, erklärt: „Eine bunte und blühende Fankultur und maximale Sicherheit im und um das Stadion bleiben weiterhin unser Ziel, sie schließen einander nicht aus. Fans, Fangruppen und Fanprojekte werden wir fördern und ihnen breiten Raum geben, gegen Straftäter und deren Straftaten dagegen werden wir uns konsequent zur Wehr setzen.“
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