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Freitag, 22. Juni 2012

„Es lohnt sich zu helfen“

Magdalena Schiefer spendet Stammzellen

Magdalena Schiefer, Co-Trainerin der U17 Mädchen des 1. FC Köln, hat sich für eine Stammzell-Spende entschieden. Die Sportstudentin ließ sich zunächst typisieren und half durch ihre Stammzell-Spende möglicherweise ein Leben zu retten.


Stammzell-Spende ist überlebenswichtig

„Ich helfe gerne“, sagt Magdalena Schiefer, Co-Trainerin der U17-Mädchen des 1. FC Köln. Deshalb ließ sich die Sportstudentin an der Deutschen Sporthochschule Köln auch typisieren und damit als Stammzellspenderin bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren. Ein halbes Jahr später erfuhr sie, dass ein Leukämiepatient ihre Hilfe braucht. Denn oft reichen Chemotherapie und Bestrahlung nicht aus, dann ist die Transplantation von Blutstammzellen die einzige Chance auf Heilung. Dazu muss aber ein Spender gefunden werden, der die gleichen Gewebemerkmale hat. Diese Stammzellen finden sich im Knochenmark. Bei Magdalena Schiefer wurden Stammzellen im Blut angereichert und dann in der Entnahmestation (Apherese) entnommen, um sie später transplantieren zu können.

Schiefer hilft gerne

„Insgesamt war es schon ein zeitlicher Aufwand, aber ich finde es lohnt sich zu helfen, wenn man dadurch ein Menschenleben retten kann“, erklärt Schiefer und ergänzt: „Ich würde mich freuen, wenn noch viel mehr Menschen sich für eine Stammzell-Spende entscheiden würden.“ Schiefer, die mit den U17-Mädchen des 1. FC Köln in die neu gegründete Bundesliga West aufstieg, geht mit gutem Beispiel voran.

Die Stefan-Morsch-Stiftung ist die älteste Stammzell-Spenderdatei Deutschlands. Unter dem  Leitmotiv „Helfen – Hoffen – Heilen“ bietet die Stiftung seit mehr als 25 Jahren Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke. Weitere Informationen zur Stefan-Morsch-Stiftung finden Sie hier.

 

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