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Donnerstag, 09. August 2012

Achenbach: "Werden uns nicht verstecken"

Interview mit dem Gegner

Vor dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen sprach fc-koeln.de mit dem ehemaligen Kölner und heutigen SVS-Profi Timo Achenbach.


fc-koeln.de: Herr Achenbach, Sie sind in diesem Sommer von Alemannia Aachen zum SV Sandhausen gewechselt. Wie bewerten sie als Neuzugang diesen Verein?

Timo Achenbach: "Der SV Sandhausen ist ein familärer Verein. Ich wurde sehr gut aufgenommen, sowohl von der Mannschaft, wie auch von dem unmittelbaren Umfeld. Von Anfang an fühlte ich mich in Sandhausen sehr wohl."

Mit einem 1:1-Unentschieden gegen den FSV Frankfurt hat der SV Sandhausen am vergangenen Sonntag einen ordentlichen Saisonstart hingelegt. Wie beurteilen Sie die Partie im Nachhinein?
"Über den Punktgewinn haben wir uns zunächst einmal gefreut, denn wir haben zudem gesehen, dass wir mithalten können. Im Nachhinein kann man aber feststellen, dass ein knapper Sieg für uns aufgrund der besseren Möglichkeiten keineswegs unverdient gewesen wäre."

Der Club stieg in der letzten Saison als Tabellenerster der 3. Liga souverän in die 2. Bundesliga auf. Die Stadionkapazität wurde kürzlich auf 12.500 Zuschauerplätze ausgebaut. Wie euphorisch ist die Stimmung in der Stadt?
"Es handelt sich um eine Gemeinde von 14.500 Einwohnern. Man spürt, dass dieser Aufstieg etwas Besonderes ist. Noch nie in  der 96-jährigen Geschichte war der Verein in einer höheren Spielklasse vertreten."

Dabei ist es Ihr Coach Gerd Dais gewesen, der die Mannschaft in die 2. Bundesliga führte. Wie schätzen Sie ihn ein? Was ist er für ein Trainertyp?
"Gerd Dais ist ein ruhiger Typ mit klaren Vorstellungen, wie wir zu spielen haben. Er ist umgänglich, kommt bei der Mannschaft auch sehr gut an."

Als Aufsteiger gilt der SV Sandhausen für viele Beobachter als Abstiegskandidat. Was spricht dagegen, dass der Verein nach der Saison wieder drittklassig spielt?
"Natürlich werden wir oftmals als Absteiger gehandelt. Wir werden aber hart genug arbeiten, um das große Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Die Qualität im Kader spricht dafür und auch der gute Zusammenhalt. Wir können und werden es auch schaffen, dass es nicht nur ein einjähriges Gastspiel gibt."

In der Saison 2004|2005 haben sie für den 1. FC Köln gespielt. Welche Erinnerung haben Sie an den Verein und an die Stadt?
"
Köln ist eine der schönsten Städte in Deutschland mit Reiz und viel Flair. Ich komme immer gerne nach Köln. Mit dem FC hatte ich ein tolles Jahr, das natürlich mit dem Aufstieg noch gekrönt wurde. Für mich persönlich hätte ich mir mehr Einsätze gewünscht und auch einen längeren Aufenthalt als nur eine Saison. Profifußball ist aber kein Wunschkonzert, deshalb muss man es so nehmen wie es kommt."

Was erwarten Sie für ein Spiel am kommenden Freitag?
"Der FC steht natürlich mächtig unter Druck nach der Auftaktniederlage und will sicherlich früh zum Erfolg kommen, um lockerer aufspielen zu können. Wir werden uns jedoch nicht verstecken und auch nicht vor Ehrfurcht erstarren. Unser Ziel ist es, nicht mit leeren Händen Köln zu verlassen, am besten natürlich mit den ersten drei Punkten." 

Schlagwörter: , , Gespräch Mit Dem Gegner

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