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Pressekonferenz mit dem sportlichen Führungs-Trio
Sachliche und zielorientierte Zusammenarbeit
Zu Beginn der Pressekonferenz informierten Präsident Werner Spinner und Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, über die Arbeitsschwerpunkte der neuen sportlichen Führung des 1. FC Köln. „Wir präsentieren Ihnen nicht den ‚Klassiker‘ eines Sportdirektors, sondern eine Lösung, die wir für weitaus geeigneter halten. Es ist eine moderne Lösung und ein zukunftsträchtiges Konzept“, eröffnete Werner Spinner die Pressekonferenz. „Der Kaderumbau ist eine gigantische Aufgabe, die nicht von einer Person alleine zu bewerkstelligen ist. Deshalb setzen wir auf eine klare Aufgabenverteilung, bei der Entscheidungen im Konsens getroffen werden“, so der FC-Präsident. Der 1. FC Köln habe mit Jakobs, Schaefer und Stanislawski nun eine sportliche Kompetenz an Bord, wie der Club sie lange nicht gehabt habe, stellte Claus Horstmann heraus. „Wir setzen auf eine sachliche und zielorientierte Zusammenarbeit. Wir haben eine Herkulesaufgabe zu meistern und wollen dem Kader ein neues Gesicht geben“, erklärte Horstmann weiter.
Kollektivgedanke muss stärker Einzug halten
„Die Aufgabe in der sportlichen Führung des 1. FC Köln mit zu arbeiten ist sehr reizvoll“, sagte Frank Schaefer, der künftig als Leiter Sport Konzepte für die sportliche Gesamtstrategie des Clubs erarbeitet: „Die Lösung, die umgesetzt wurde, ist die richtige für den 1. FC Köln. Wir drei werden sie mit Leben füllen, wir bringen jeweils für unseren Bereich das richtige Profil dafür mit.“ Es solle nun eine neue Mannschaft des 1. FC Köln geformt werden, mit der sich die Fans, die Stadt und auch der Verein zu 100 Prozent identifizieren können. Der Kollektivgedanke müsse stärker Einzug halten, dies übertrage sich dann auch auf die Mannschaft. „Die Nachwuchsabteilung mit ihren Leitern Stephan Engels und Christoph Henkel leistet hervorragende Arbeit. Wir wollen kurz- und mittelfristig eine starke Verjüngung unseres Profikaders erreichen. Kacper Przybylko, Lukas Kübler, Jonas Hector und Fabian Schnellhardt werden ihre Chance bei den Profis erhalten, aber auch andere Talente können nachrücken“, sagte Schaefer.
„Sportlich auf einer Wellenlänge“
„Ich lebe seit einer gefühlten Ewigkeit in der Kölner Südstadt. Es ist für mich eine riesen Sache, jetzt für den 1. FC Köln zu arbeiten“, sagte Jörg Jakobs, der zukünftig als Leiter Kaderplanung und Transfermanagement beim 1. FC Köln tätig sein wird. Zuvor arbeitete Jakobs als Chef-Scout für den Bundesligisten Hannover 96. „Ich habe schon sehr oft Heimspiele des 1. FC Köln besucht. Dann habe ich mir ausgemalt, was im Stadion und in der Stadt los wäre, wenn diese Mannschaft dauerhaft Erfolg haben würde“, so Jakobs: „Es ist mein Antrieb, dies zu erreichen“. Es müsse eine Mannschaft geformt werden, die dauerhaft den Funken überspringen lassen könne, erklärte Jakobs weiter. „Ich gehe diese Aufgabe mit großem Optimismus an.“ Ohnehin sei Köln ein Standort, von dem aus man sehr gut scouten könne. Innerhalb von drei Autostunden seien 40 Proficlubs zu erreichen. „Wir arbeiten heute nicht das erste Mal zusammen. Frank Schaefer, Holger Stanislawski und ich sind sportlich auf einer Wellenlänge und schon sehr weit in den Planungen. Wir können mit Laufbereitschaft, Einsatz und Charakterstärke mehr erreichen, als Teams die vermeintlich besser oder teurer besetzt sind.“
„Zielführende Gespräche“
Auch Cheftrainer Holger Stanislawski unterstrich, dass die Planungen für die kommende Saison schon weit vorangeschritten seien: „Wir befinden uns in zielführenden Gesprächen und werden zeitnah Abschlüsse machen.“ Man mache sich Gedanken um jede Position in der Mannschaft und wolle zukünftig mit einem überschaubaren Kader arbeiten. Neben jungen, ambitionierten Spielern müssen allerdings auch erfahrene Spieler als Eckpfeiler in der Mannschaft dienen. Sie sollen Fixpunkte für die jungen Spieler sein und ihnen Hilfestellungen geben.
