FC-Frauen unterliegen mit 3:4
Mit dem FCR Duisburg, die in ihrer Vereinshistorie bereits Deutscher Meister, dreimal DFB-Pokalsieger wurden und den Europapokal gewannen, hatten sich die FC-Frauen bewusst einen starken Testspielgegner ausgesucht. Trainer Willi Breuer erklärte: „Solche Gegner bringen uns weiter und zeigen uns, auf welchem Leistungsstand wir stehen.“ Was seine Mannschaft im Testspiel anbot, war teilweise zum Zunge schnalzen. Die Kölnerinnen zeigten gute Spielzüge und gingen durch einen schön herausgespielten Angriff durch Mandana Knopf mit 1:0 in Führung. Über Bianca Rech und Nicole Bender gelangte die Flanke zu Knopf, die per Kopfball für den FC traf. Der FCR war offensiv ebenfalls gefährlich, doch der FC präsentierte sich weiterhin abschlussstärker vor dem Duisburger Gehäuse. Jasmin Stümper zog von der rechten Seite ab, ihr strammer Schuss landete zum 2:0 im Tor des FCR. Beide Teams boten sehenswerten Fußball und der FC legte noch nach. Nadja Pfeiffer stieg zum Kopfball hoch und setzte den Ball über die FCR-Keeperin hinweg ins Netz – der FC führte mit 3:0.
„Können gegen einen Bundesligisten mithalten“
Kurz vor der Halbzeit konnte Duisburg mit einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Seite auf 1:3 verkürzen. Nach dem Seitenwechsel wurde der FCR stärker, die Defensive der Kölnerinnen hatte Probleme die Offensivaktionen der Duisburgerinnen über die Flügel zu unterbinden. Der FCR zeigte seine Klasse und drehte mit drei weiteren Treffern die Partie auf 4:3 für Duisburg. Die FC-Frauen bemühten sich in der Schlussphase, um zumindest ein Remis gegen den Bundesligisten zu erreichen. Philine von Bargen hatte Pech, als sie nur den Pfosten traf. Am Ende blieb es bei einer knappen 3:4-Niederlage. Breuer war mit dem Auftritt seiner Mannschaft größtenteils zufrieden: „Wir haben über weite Strecken der Partie gezeigt, dass wir gegen einen Bundesligisten mithalten können. Wir haben aber auch gesehen, dass wir unser Spiel weiterhin verbessern müssen. In der zweiten Hälfte haben wir uns nicht für einen starken ersten Durchgang belohnt und waren in der Defensive nicht gestaffelt genug – das nutzt eine Mannschaft wie Duisburg natürlich aus.“
