Pressekonferenz vor Hannover
Die nächste schwere Aufgabe
Frank Schaefer weiß um die Schwere der Aufgabe, die am Freitagabend gegen die Überraschungsmannschaft der Saison ansteht, gibt sich aber kämpferisch. „Wir stehen vor der nächsten großen Aufgabe im RheinEnergieStadion. Wir werden alles dafür tun, dieses Spiel für uns zu entscheiden und unserem großen Ziel ein weiteres Stück näher zu kommen. Es ist unser Ziel ganz viel von dem, was uns in den letzten Wochen zuhause ausgezeichnet hat, auch morgen auf den Platz zu bringen. Es wird ein sehr intensives Spiel, ein weiterer Kraftakt, den wir alle gemeinsam erbringen müssen. Für uns gilt aber auch, dass wir an die guten Heimauftritte der letzten Wochen anknüpfen wollen. In diesem Bewusstsein, mit diesen Erfahrungen fahren wir morgen ins Stadion.“
Aggressiv und blitzschnell
Die Qualitäten der Hannoveraner in dieser Saison sind für ihn kein Produkt des Zufalls. „Wir spielen erneut gegen eine Mannschaft, die von vielen vor der Saison auf dieser Position nicht erwartet wurde. Man kann schon sagen, dass Hannover 96 das Überraschungsteam der Liga ist. Wenn man aber sieht, wie die Entwicklung in dieser Saison bei Hannover verlaufen ist, dann muss man sagen, dass es nicht überraschend ist, dass das Team da oben steht. Es ist eine Mannschaft, die schon über die gesamte Saison, sehr geschlossen auftritt, sehr kompakt und sehr aggressiv ist, und blitzschnell nach vorne umschaltet. Das ist ihr Spiel und darauf müssen wir uns einstellen.“
Kraftakt nötig
Dem eigenen Team verlangt Schaefer wieder alles ab, nur so ist ein Heimsieg gegen Hannover möglich: „Jeder muss wissen, das gilt für die Spieler, das Umfeld und die Zuschauer, dass jeder Punkt, jeder Sieg, den du in der Bundesliga einholst, dass das ein wiederholter Kraftakt ist. Du musst investieren ohne Ende in jedem einzelnen Spiel. Das muss jedem klar sein, dass wir nicht einfach so ins Stadion fahren und sagen: ‚So, wir setzen jetzt unsere Heimserie fort.’ Basis dafür ist, dass du dir das in jedem Spiel neu verdienst. Und dafür musst du in jedem Spiel über die kompletten 93 Minuten unendlich viel investieren, um dir am Ende die Belohnung abzuholen.“
Jajalo ersetzt Lanig, Poldi fit
Frank Schaefer muss auf den gelbgesperrten Martin Lanig auf der Sechser-Position verzichten, für ihn rückt Mato Jajalo von der Außenbahn nach innen. Der Cheftrainer macht sich keine Sorgen, dass die häufigen Wechsel auf den beiden Sechserpositionen in der Rückrunde eine negative Auswirkung auf das Kölner Spiel haben könnten. „Wir haben ein großes Angebot auf diesen Positionen, deswegen ist es für uns positiv, dass wir bei Verletzungsausfällen oder Sperren mehrere Optionen und Variationsmöglichkeiten haben. Jeder Spieler, der auf dieser Position spielt, weiß, im Rahmen der Aufgabenstellung, die er im Team hat, wie er sich zu verhalten hat. Alle Spieler haben verinnerlicht, was wir auf diesen Positionen erwarten.“ Entwarnung gab es in Bezug auf Lukas Podolski, der sich im Spiel gegen Borussia Dortmund eine starke Wadenprellung zugezogen hat, der Kapitän konnte schon Dienstag wieder mit der Mannschaft trainieren und wird morgen von Beginn an auf dem Platz stehen.
Wolfgang Stark pfeift
Schiedsrichter der Partie ist Wolfgang Stark aus Ergolding. Der 41-jährige Bankkaufmann pfeift seit 1997 in der Bundesliga und leitete in seiner Karriere bereits 19 Partien mit Beteiligung des 1. FC Köln. Sechs Mal ging der FC daraus als Sieger hervor, elf Spiele wurden verloren und zwei Mal gab es ein Unentschieden. An den Seitenlinien assistieren ihm Jan-Hendrik Salver und Mike Pickel. Vierter Offizieller der Begegnung ist Tobias Christ.
Die Pressekonferenz vor dem Spiel bei FC. YOUTUBE.
