Miso Brecko im Interview
…das bevorstehende Spiel:
„Jedes Spiel ist ein Spiel für sich. Wenn wir drei Punkte holen, dann ist es das perfekte Spiel. Aber das wird nicht leicht. Es kommen sowohl viele Hamburger als auch Kölner Fans und bestimmt wird die Stimmung gut. Aber wir müssen uns auf uns und auf unser Spiel konzentrieren. Wir müssen auswärts endlich so gut spielen, wie zuhause.“
…seine Anfänge in der Bundesliga:
„In Hamburg hatte ich ja einige Einsätze. Das ist ein großer Erfolg, wenn du als ‚No Name’ aus Slowenien kommst. Nach dem Jahr wollte ich aber auch mehr und ich bin zum FC gekommen, um zu spielen. Aus dieser Zeit habe ich noch mit David Jarolim und Sergej Barbarez Kontakt, der ja auch noch in Hamburg wohnt.“
…die Kölner Fans:
„Ich habe sehr gute Eindrücke von den Fans. Es ist Wahnsinn, wie viele zum Training kommen. Die ganze Stadt liebt den FC, das ist einzigartig.“
…die Slowenier und den FC:
„Dies ist die beste Liga der Welt. Viele können sich nicht vorstellen, was für eine große Rolle der FC darin spielt, weil sie nur die letzten Ergebnisse sehen. Aber die, die sich mit Fußball auskennen, die wissen, was für eine Tradition dieser Verein hat. Und natürlich berichtet die Presse auch über Nova und mich.“
…die kommende Länderspielwoche:
„Es wird eine harte Woche. Aber ich denke jetzt erstmal an Hamburg, dann an Italien und Nordirland, und dann kommt auch schon Nürnberg.“
…Siege mit dem FC und der Nationalmannschaft:
„Ich bin Fußballer, ich freue mich über jeden Sieg, egal ob für die slowenische Nationalmannschaft oder mit dem FC. Ich gebe immer mein Bestes, wenn ich das FC-Trikot trage.“
…Pfiffe aus den eigenen Reihen:
„Das ist nicht leicht. Auch wenn die Spieler es nach Außen nicht zeigen, das trifft sie. Die Fans helfen damit niemandem. Jeder Spieler gibt alles für den FC, sonst würde er gar nicht auf dem Platz stehen. Die Fans sollten mehr Geduld haben. Auch die Chancen des FC werden nicht besser, wenn ein Spieler ausgepfiffen wird. Wir müssen alle an einem Strang ziehen.“
…Lukas Podolski:
„Er ist ganz wichtig für diesen Verein und diese Stadt. Das ist nicht immer leicht für ihn. Vielleicht denkt er auch manchmal, wenn wir verloren haben, dass er das allein Schuld ist. Aber er soll wissen, dass wir immer hinter ihm stehen.“
…seine Ziele mit dem FC:
„Der FC ist ein großer Verein. Wenn wir so spielen, wie zuletzt, dann ist vieles möglich. Bisher ist aber noch nichts erreicht, wir müssen jetzt weitermachen.“
