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Freitag, 17. Februar 2012

Simons: „Es wird ein spannendes Spiel“

Gespräch mit dem Gegner

Vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg am Samstag, 18. Februar 2012, 15.30 Uhr, sprach fc-koeln.de mit Nürnbergs Timmy Simons über Abstiegskampf, seine Rolle in der Mannschaft und das kommende Spiel gegen den 1. FC Köln.


fc-koeln.de: Herr Simons, am vergangenen Wochenende gab es in Augsburg ein 0:0. Wie haben Sie das Spiel gesehen? War es eher ein gewonnener Punkt oder zwei verlorene?

Timmy Simons:
„Man hat in Augsburg wieder gesehen, dass wir einfach über die vollen 90 Minuten unsere Leistung abrufen müssen. Was wir in den ersten 45 Minuten gezeigt haben, war viel zu wenig. In der letzten halben Stunde hatten wir ein paar gute Chancen, die wir leider nicht nutzen konnten. Wir hätten die drei Punkte natürlich gerne mitgenommen, aber auf Grund der ersten Hälfte war das Unentschieden ok.“

Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nach dem 21. Spieltag vier Punkte. Warum wird der 1. FC Nürnberg am Saisonende nicht absteigen?

„Weil wir auch in dieser Saison schon gezeigt haben, was wir leisten können. Wir haben beispielsweise in Leverkusen gewonnen und auch im Spiel gegen Dortmund war viel Gutes dabei. Natürlich waren die letzten Ergebnisse nicht zufriedenstellend und wir müssen jetzt sehen, dass wir bald wieder punkten. Aber wir haben definitiv die Qualität, die Klasse zu halten.“

Probleme gibt es derzeit in der Offensive. In den letzten drei Partien hat der Club kein Tor erzielt, insgesamt stellt der 1. FC Nürnberg die zweitschwächste Offensive der Bundesliga. Woran hapert es?

„Wir haben uns in den letzten Spielen einfach zu wenig gute Möglichkeiten herausgespielt. In dieser Hinsicht muss das ganze Team besser arbeiten. Aber auch unsere Passqualität war in den letzten Spielen nicht gut und unsere Stürmer haben zu selten verwertbare Bälle bekommen. Wenn wir das wieder hinbekommen, werden die Tore auch wieder fallen.“

Sie selbst sind mit drei erzielten Treffern sogar zweitbester Torschütze. Fehlt im Sturm derzeit ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann?

„Man darf die Schuld nicht immer bei den Stürmern suchen. Die ganze Mannschaft muss im Spiel nach vorne besser auftreten. Da sind alle Spieler gefordert. Wir müssen es im Kollektiv schaffen, wieder mehr Druck nach vorne zu erzeugen.“

Als ältester Spieler im Kader tragen Sie viel Verantwortung. Wie sehen Sie Ihre Rolle auf und neben dem Platz?

„Jeder Spieler hat auf dem Platz eine Aufgabe zu erfüllen, damit wir als Team gut funktionieren. Natürlich haben wir viele junge Spieler im Team und ich versuche meine Erfahrung weiterzugeben. Die Jungs haben aber auch in dieser Saison wieder einen Schritt in ihrer Entwicklung gemacht und sind auf einem guten Weg. Wir haben insgesamt eine gute Mischung aus jüngeren und älteren Spielern.“

Am Samstag empfangen Sie mit dem 1. FC Nürnberg den 1. FC Köln. Im Hinspiel erzielten Sie beim 2:1-Sieg in Köln beide Tore per Elfmeter. Was für ein Spiel erwarten Sie diesmal?

„Das Hinspiel war eine enge Partie in der zwei ähnlich starke Teams aufeinander getroffen sind. Gleiches gilt auch für dieses Match. Der 1. FC Köln hat die letzte Partie in Hamburg unglücklich, in letzter Minute, verloren und wird heiß darauf sein, bei uns etwas mitzunehmen. Das wollen wir natürlich verhindern. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Spiel, bei dem wir hoffentlich noch einmal das bessere Ende für uns haben werden.“

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