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Freitag, 17. Februar 2012

„Mit Ruhe das Glück erzwingen“

Pressegespräch vor Nürnberg

Vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg am Samstag, 18. Februar 2012, um 15.30 Uhr, sprach FC-Trainer Stale Solbakken im Rahmen des Pressegesprächs mit den anwesenden Journalisten über die Partie.


Brecko rückt für Jemal in den Kader

Als einzige Änderung im Vergleich zur knappen Heimniederlage gegen den Hamburger SV rückt Miso Brecko nach abgesessener Rotsperre wieder in den Kader. Der Slowene nimmt den Platz von Ammar Jemal ein, der aufgrund eines Muskelfaserrisses nicht zur Verfügung steht. Einsatzfähig ist dagegen Henrique Sereno. Der Portugiese musste zwar unter der Woche wegen Adduktorenproblemen mit dem Training aussetzten, „für Samstag ist er aber klar“, kündigte Chef-Trainer Stale Solbakken an. Positives gibt es auch von Lukas Podolski zu berichten: Die Nummer zehn des 1. FC Köln absolvierte am Freitag in Betreuung von  FC-Physiotherapeut Klaus Maierstein die erste Laufeinheit auf dem Laufband. 

Respekt vor Nürnberger Standards

„Ich denke, wir haben eine gute Chance am Samstag zu punkten“, erklärte Solbakken, wenngleich der Norweger vor der körperlichen Stärke der Clubberer warnt: „Nürnberg ist eine sehr robuste Mannschaft, die vor allem bei Standardsituation für Gefahr sorgt.“ Daher fordert der FC-Coach von seinen Spielern die nötige Cleverness: „Wir müssen kontrolliert in die Zweikämpfe gehen und wenig Eckbälle sowie Freistöße in Tornähe zulassen.“ Zwar gelang dem 1. FC Nürnberg in den vergangenen drei Spielen kein eigener Treffer, über Standards kam die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking aber immer wieder zu guten Einschussgelegenheiten.

Antwort auf dem Platz geben

Indes rechnet Stale Solbakken auch in Nürnberg mit einem engen Spiel. „Wir müssen es schaffen, wieder ein knappes Spiel zu gewinnen. In Wolfsburg, gegen Schalke und auch gegen Hamburg hatten wir Chancen, das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Wir müssen das Glück mit Ruhe und der notwendigen Zielstrebigkeit erzwingen“, erklärt der Chef-Trainer, der den 1. FC Köln in der gleichen Situation „wie acht, neun andere Vereine“ sieht: „Der einzige Unterschied ist, dass der Druck in Köln größer ist.“ Doch trotz besonderer Situation in Köln hat Stale Solbakken in den letzten beiden Trainingseinheiten eine gute Stimmung in der Mannschaft ausgemacht: „Die Spieler wollen beweisen, dass wir gut vorbereitet sind, und die Antwort auf die unruhigen Tage auf dem Platz geben.“

Positive Bilanz unter Dingert

Das Spiel in Nürnberg wird von Christian Dingert geleitet. Ihm assistieren Sönke Glindemann und Marcel Unger. Als Vierter Offizieller fungiert Markus Sinn. Seit 2010 pfeift Dingert in der Bundesliga. Dabei leitete der 31-jährige Diplom-Verwaltungswirt aus Lebecksmühle bislang drei Partien mit Beteiligung des 1. FC Köln. Alle drei Partien konnte der FC mit 1:0 gewinnen. Zuletzt pfiff Dingert den 1. FC Köln beim 3:0-Erstrundensieg im DFB-Pokal in Wiedenbrück.

Wichtige Informationen für FC-Fans, die nach Nürnberg reisen, finden Sie hier

Das Pressegespräch vor dem Spiel:



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