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Freitag, 06. April 2012

Rosenberg: "Die Konstellation ist besonders"

Gespräch mit dem Gegner

Vor dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen am Samstag, 7. April 2012, 15.30 Uhr, sprach fc-koeln.de mit Bremens Stürmer Markus Rosenberg über Saisonziele, persönliche Ziele und das für beide Mannschaften bedeutsame Duell.


fc-koeln.de: Herr Rosenberg, nach der 0:3-Niederlage gegen Mainz rutschte der SV Werder auf den achten Tabellenplatz ab. Wo sehen Sie den Grund dafür, dass es in der Rückrunde bisher nicht läuft?
Markus Rosenberg:
„Die letzten Ergebnisse waren für uns alle sehr enttäuschend, da hatten wir uns viel mehr vorgenommen. Nach der guten Hinserie wollten wir unsere Position in der Rückrunde festigen. Das es nicht wie gewünscht geklappt hat, hatte mehrere Gründe. Zum Beispiel mussten wir immer wieder wichtige Spieler ersetzen und der Trainer dadurch jede Woche eine andere Mannschaft aufstellen. Das ist nicht einfach.“

Sehen Sie, mit Blick auf die letzten Ergebnisse, die Qualifikation für die Europa League in Gefahr?
„Der Kampf um die Europa League-Plätze wird bis zum letzten Spieltag hart umkämpft sein, darauf sind wir eingestellt. Wie ich schon gesagt habe, ist unsere Ausbeute aus den letzten Spielen nicht zufriedenstellend, aber unsere Situation ist keineswegs aussichtslos. Wir stehen nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses  nicht in den internationalen Rängen. Wir glauben an uns und werden bis zum Ende alles dafür tun, die Europa League zu erreichen.“

In 27 Einsätzen haben Sie in dieser Saison sechsmal getroffen. Welches persönliche Ziel haben Sie sich für den Saisonendspurt gesetzt?
„Ich habe sechs Tore erzielt und auch sechsmal den Pfosten getroffen- meine Quote könnte also noch besser sein (lacht). Aber ich schaue nur nach vorne und möchte der Mannschaft in den nächsten Spielen genauso helfen, wie schon in der gesamten Saison und dadurch meinen Beitrag dazu leisten, dass Werder Bremen in der nächsten Saison wieder in der Europa League vertreten ist.“

Ihr Trainer, Thomas Schaaf, arbeitet bereits seit mehr als zwölf Jahren beim SV Werder Bremen. Was zeichnet seine Arbeit aus?
„Dass ein Trainer so lange bei einem Verein arbeitet, ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Aber diese Konstanz zeichnet Werder Bremen aus. Thomas Schaaf ist ein außergewöhnlicher Trainer, der unheimlich engagiert arbeitet, jeden einzelnen Spieler weiterbringt und klare Vorstellungen hat. Das zeichnet ihn aus.“

Im Hinspiel gegen den 1. FC Köln konnte Werder einen 0:2-Pausenrückstand noch in einen Sieg drehen. Was für ein Spiel erwarten Sie am Samstag im RheinEnergieStadion?
„Für beide Mannschaften geht es um sehr viel. Köln braucht die Punkte für den Klassenerhalt, wir für die Europa League. Ich erwarte deshalb ein hart umkämpftes Spiel, das wir am Ende hoffentlich für uns entscheiden werden.“

Sowohl für Werder Bremen als auch für den FC geht es am Samstag um viel. Macht das den Reiz der Partie aus?
„Jedes Spiel in der Bundesliga ist reizvoll, aber die Konstellation, dass beide Mannschaften dringend die Punkte brauchen, um ihre Ziele zu erreichen, ist schon besonders.“ 

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