Profis

Montag, 23. April 2012

"Den Schwung mitnehmen"

Stimmen nach dem Spiel

Nach dem 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart sprachen Torschütze Slawomir Peszko, FC-Keeper Michael Rensing sowie Lukas Podolski bei FC-TV über die Partie und die Bedeutung des Punktgewinns für die verbleibenden beiden Spiele. 

 
Michael Rensing: „Nach den ersten zwanzig Minuten, wo man durchaus noch die Unsicherheit in den Knochen gespürt hat, sind die Aktionen sicherer geworden. Das Publikum hat eine Wahnsinns-Stimmung gemacht und uns angestachelt. Wir können uns trotzdem nicht so wirklich freuen, denn mit einem Sieg, der möglich gewesen wäre, hätten wir den Relegationsplatz sichern und an Augsburg heranrücken können. So haben wir jetzt nur einen Punkt geholt, aber ich denke, dass man die Leistung sehen muss, und die war die besten seit vielen Spieltagen. Daran müssen wir jetzt anknüpfen. Wir haben durch die Reaktion des Publikums mitbekommen, dass Kaiserslautern in Berlin geführt hat. Das hat uns mit Sicherheit angetrieben. Wir müssen jetzt weiter hart arbeiten und versuchen, dieses Quäntchen Glück zu erzwingen, das uns beim Ausgleich, als der Ball vom Innenpfosten ins Tor springt, noch gefehlt hat. Wir hoffen, dass wir die Leistung in Freiburg bestätigen und dann die drei Punkte einfahren können. Möglicherweise reicht ein Sieg zum Erreichen des Relegationsplatzes, aber da möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Man hat zuletzt gemerkt, dass das Training wieder Spaß macht. Es werden viele Zweikämpfe geführt, es geht richtig zur Sache. Frank Schaefer hat uns sehr motiviert und tut den Spielern ungemein gut. Den Schwung müssen wir jetzt mitnehmen. Ich freu mich total für Slawo, dass ihm heute das Tor gelungen ist. Das wird ihm nochmal Selbstvertrauen für die kommenden beiden Spiele geben.“
 
Lukas Podolski: „Wir hätten den Sieg heute absolut verdient gehabt. Wir haben über neunzig Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht. Nach der Führung hätten wir das zweite Tor nachlegen müssen. Ich hatte selbst einige Chancen auf dem Fuß, wo ich den Ball aufs Tor bringen muss. Zudem haben wir einige Überzahlsituationen nicht konsequent genug ausgespielt. Aus dem Nichts kassieren wir dann durch einen einfachen Doppelpass ein blödes Gegentor. Am Ende müssen wir dann mit dem Punkt leben.“ 
 
Slawomir Peszko: „Natürlich freue ich mich über mein Tor, allerdings wären mir die drei Punkte weitaus lieber gewesen. Die Situation für uns bleibt weiter schwierig, daher müssen wir an diese Leistung unbedingt anknüpfen. Die Situation für mich persönlich war in den vergangenen zwei Wochen enorm schwierig. Daher möchte ich mich bei der Mannschaft und insbesondere bei Poldi bedanken, dass sie mich so unterstützt haben. Auch meine Familie und viele Freunde in Polen haben mir Kraft gegeben. Ich bin davon überzeugt, dass wir in der Bundesliga bleiben, wenn wir in Freiburg gewinnen.“

Schlagwörter: , , Stimmen Nach Dem Spiel

Ähnliche News

"Es ist aus eigener Kraft möglich"

„Tut mir leid für unsere Fans“

"Kleiner Schritt, jetzt muss ein Dreier her"

 

Die Spiele des 1. FC Köln

1. FC Köln auf Facebook

Newsletter

Newsletter Anmeldung