Sascha Bigalke beim 1. FC Köln
„Weltweit wohl nicht normal“
Der Blick zurück verbietet sich für Sascha Bigalke. Der nur 1,67 Meter große Offensiv-Allrounder, der ebenso wie der frühere Kölner Thomas „Icke“ Häßler das Fußballspielen beim Berliner Verein Reinickendorfer Füchse erlernte, freut sich auf die kommenden Aufgaben mit seinem neuen Club, dem 1. FC Köln: „Ich bin voller Vorfreude! 40.000 Zuschauer bei Spielen in der 2. Bundesliga, das ist weltweit wohl nicht normal. Das hat auch den Ausschlag gegeben, weshalb ich mich für diesen großen Verein entschieden habe.“ Man habe nach dem Abstieg in der vergangenen Saison nun einen Umbruch im Verein eingeleitet, und Bigalke „möchte einfach Teil dieses Umbruchs sein.“ Deshalb habe er sich nicht von den Dingen blenden lassen, die in den vergangenen Jahren passiert sind. „Ich schaue einfach in die Zukunft“, unterstreicht der Mittelfeldspieler.
„Bin ein Neuneinhalber“
Mit seinen technischen und spielerischen Fähigkeiten soll Sascha Bigalke das Offensivspiel des 1. FC Köln beleben. „Ich sehe mich hauptsächlich im Zentrum, aber ich kann auch über die Außenpositionen kommen. Ich bin ein ‚Neuneinhalber‘, wenn man das so sagen kann, der die Stürmer, die vorne spielen, in Szene setzen kann. Ich gehe aber auch selber gerne in die Spitze und will für Tore sorgen. Außerdem bin ich der erste Defensivspieler, wenn es um das Verteidigen geht“, beschreibt Bigalke seine Fähigkeiten auf dem Platz. Neben dem Platz werde er in Köln zunächst ohne seine Familie, die in Berlin lebt, Fuß fassen: „Ich möchte mich zurecht finden und mich ausschließlich auf den Fußball konzentrieren.“ Schon am kommenden Montag, 3. September, wird er um 15 Uhr seine erste Trainingseinheit mit seinen neuen Kollegen absolvieren. Das erste Pflichtspiel wartet gegen den FC St. Pauli nach der Länderspielpause am Montag, 17. September, im RheinEnergieStadion auf ihn.
