Porträt
Neun Jahre war Timo Horn, als er vom SC Rondorf zum 1. FC Köln wechselte. Der Nachwuchstorhüter erwies sich bald als großes Talent. Schon 2007, mit gerade mal 14 Jahren, debütierte er als Schlussmann der U17 in der B-Junioren-Bundesliga West. In der Saison 2008|2009 machte er bereits 22 Partien für die B-Junioren. 2009 wechselte er zu den A-Junioren und wurde in die deutsche U17-Auswahl berufen. In der Saison 2009|2010 hütete Timo Horn für die U23 des 1. FC Köln das Tor in der Regionalliga West und rückte in die deutsche U18-Mannschaft auf. Im Sommer 2009 fuhr er zudem bereits mit den Profis in Trainingslager.
Mit den A-Junioren des 1. FC Köln wurde Horn 2010 Westdeutscher Vizemeister und seine herausragenden Leistungen wurden im gleichen Jahr mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold belohnt. Als erster Nachwuchstorhüter überhaupt sicherte sich Timo Horn diese Auszeichnung. „Das war eine große Ehre für mich und hat mich gleichzeitig angespornt weiter Gas zu geben“, erklärt der FC-Keeper. Horn ist nach Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen überhaupt erst der dritte Torhüter, der sich in die Preisträger-Liste einreihen konnte. Dabei überlässt der ehrgeizige Torwart nichts dem Zufall. Auch eine gesunde Ernährung spielt für ihn eine wichtige Rolle. „Ich habe gemerkt, dass man nicht sein gesamtes Leistungspotenzial abrufen kann, wenn man nicht auf seinen Körper und seine Ernährung achtet“, bestätigt Horn.
Horn wollte schon immer ein erfolgreicher Torwart werden. „Die Position hat mich seit jeher fasziniert.“ Ehrgeizig arbeitete er an seinem Ziel die Nummer 1 im Tor des FC zu werden. „Mir hat es immer geholfen, etwas mehr zu machen, als andere Spieler. Man darf auch nie aufgeben und den Kopf in den Sand stecken. Im Sport muss man auch mal mit Rückschlägen umgehen.“ Horn hat nicht nur hervorragende Reflexe und ein gutes Stellungsspiel, er ist auch fußballerisch sehr gut ausgebildet. Seit der Saison 2012|2013 ist Timo Horn die Nummer 1 im Tor der Kölner und bildet einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten.
