Eintracht Braunschweig
1. FC Köln
1. FC Köln
SV Sandhausen
FC Erzgebirge Aue
1. FC Köln
1. FC Köln
FC Energie Cottbus
1. FC Köln
FC St. Pauli
1. FC Union Berlin
1. FC Köln
1. FC Köln
FSV Frankfurt 1899
SC Paderborn
1. FC Köln
1. FC Köln
Dynamo Dresden
SSV Jahn Regensburg
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Kaiserslautern
VfR Aalen
1. FC Köln
1. FC Köln
MSV Duisburg
TSV München 1860
1. FC Köln
1. FC Köln
VfL Bochum 1848
Hertha BSC
1. FC Köln
1. FC Köln
FC Ingolstadt 04
1. FC Köln
Eintracht Braunschweig
SV Sandhausen
1. FC Köln
1. FC Köln
FC Erzgebirge Aue
FC Energie Cottbus
1. FC Köln
FC St. Pauli
1. FC Köln
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1. FC Union Berlin
FSV Frankfurt 1899
1. FC Köln
1. FC Köln
SC Paderborn
Dynamo Dresden
1. FC Köln
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SSV Jahn Regensburg
1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
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VfR Aalen
MSV Duisburg
1. FC Köln
1. FC Köln
TSV München 1860
VfL Bochum 1848
1. FC Köln
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Hertha BSC
FC Ingolstadt 04
1. FC Köln
Vier Änderungen in Startelf
Sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld und Sturm tauschte Holger Stanislawski das Personal auf vier Positionen. Jonas Hector kam zu seinem Startelfeinsatz nach seinem Muskelfaserriss im Heimspiel gegen Paderborn. Von Beginn an durften zudem Matthias Lehmann und Daniel Royer ran. Stefan Maierhofer bildete mit Anthony Ujah das Sturmduo. Im Gegensatz zum Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mussten Christian Eichner, Thomas Bröker und Mato Jajalo auf der Bank Platz nehmen. Adam Matuschyk fehlte aufgrund eines Muskelfaserrisses, den er sich gegen die Lauterer zugezogen hatte. Für Kapitän Miso Brecko stellte die heutige Partie ein Jubiläum dar: Er feierte sein 150. Ligaspiel.
FC startete druckvoll
Vor heimischer Kulisse zeigte der 1. FC Köln von Beginn an Zug nach vorne und gab sich engagiert. Christian Clemens kam über rechts, flankte zu Anthony Ujah, der den flachen Ball mit dem Kopf nicht richtig erwischte (3.). Auch der VfR Aalen setzte zu Anfang offensiv einen Akzent: Marcel Reichweins Pass fand vorne den Fuß von Michael Klauß, dessen Schuss in den Armen Horns landete (9.). Die Kölner versuchten mit Tempo und schnellem Kombinationsspiel die gegnerische Hälfte einzunehmen, die Aalener hielten dagegen und konnten vereinzelt Konter setzen. Maierhofer probierte es mit dem Kopf, doch Daniel Bernhardt war in letzter Sekunde zur Stelle (14.). Der FC hielt den Offensivdruck aufrecht. Das Sturmduo Maierhofer und Ujah rackerte für das gesamte Team und sorgte zusätzlich im Aalener Strafraum für Gefahr.
FC bissiger als Aalen
Die nächste große Möglichkeit für den FC hatte Clemens, die Führung lag förmlich in der Luft: Im Alleingang arbeitete er sich von der Mittellinie gen Tor vor, sein Schuss wurde allerdings abgefälscht und ging knapp am Tor vorbei (22.). Der Gastgeber verstärkte seine Offensivbemühungen und beschäftigte die Defensive des VfR Aalen. Der FC ackerte unermüdlich – bisher blieb der Torerfolg jedoch aus. Christian Clemens zeigte sich auch für die nächste gefährliche Szene verantwortlich: Sein Freistoß aus 20 Metern landete aber bei Torwart Bernhardt (33.). Aalens rare Angriffsversuche blieben zumeist an der souveränen Kölner Abwehr hängen und wurden oft frühzeitig geblockt. In der 40. Minute kassierte Stürmer Anthony Ujah seine fünfte Gelbe Karte, damit ist Kölns bester Goalgetter für die Auswärtspartie gegen den MSV Duisburg gesperrt. Das gleiche Schicksal ereilte Tobias Strobl drei Minuten später, auch auf ihn muss Trainer Stanislawski gegen Duisburg verzichten. Trotz höherem Spielanteil, mehr Dynamik und druckvollerem Spiel in der ersten Spielhälfte, gelang es dem FC nicht, den verdienten Führungstreffer zu erzielen.
FC offensiv präsenter und aktiver, Przybylko trifft zum Sieg
In die zweite Halbzeit startete der FC personell unverändert. Die Kölner knüpften leistungstechnisch nahtlos an die ersten 45 Minuten an. Die Aalener taten sich weiterhin schwer, einen aktiven und effektiven Zugriff auf den Spielfluss zu bekommen, waren vor allem defensiv gut aufgestellt. In der 53. Spielminute stand die erste Auswechslung der Partie an: Mato Jajalo kam für Strobl. Torgefahr strahlte vorwiegend der FC aus. Ujahs Drehschuss fand seinen Weg nur ans Außennetz(57.). Der 1. FC Köln säte fleißig Angriffe, ohne die Früchte der Arbeit ernten zu können. Eine Riesenchance hatte Daniel Royer nach einer Vorlage vom Stefan Maierhofer, doch der Ball kullerte am leeren Tor vorbei (63.). Ein Freistoß von Mato Jajalo traf kurz darauf die Latte (67.). Der Wille zur Führung und zum Heimsieg war spürbar, auch wenn zeitlich der Spielverlauf zeitweilig etwas zäh wurde. Holger Stanislawski setzte auf weitere frische Verstärkung der Offensive und brachte Thomas Bröker für Daniel Royer (73.). Der Gastgeber biss sich mit seinen Angriffen fast die Zähne an der Aalener Abwehr aus. Nach einem Freistoß von Mato Jajalo setzte Matthias Lehmann seinen Nachschuss über das Tor hinweg (80.). Mit Kacper Przybylko stieg in der 81. Spielminute eine weitere neue Offensivkraft der Kölner ins Spiel ein. Przybylko sorgte dann auch für den verdienten Heimsieg: Er erlöste in der Nachspielzeit den FC und erzielte das 1:0.
Letztendlich erhielt der FC den Lohn für seine harte Arbeit und fuhr verdient daheim drei Punkte ein. Die Aalener präsentierten sich als zäher Gegner, der den Kölnern die Offensivarbeit schwer machte. Durch den Sieg gegen Aalen zog der FC vorläufig wieder auf den Relegationsplatz.
Am Sonntag, 28. April 2013, 13.30, Uhr steht das nächste Heimspiel des FC an. Gegner ist dann TSV 1860 München. Karten gibt es unter fc-tickets.de
1. FC Köln: Horn - Brecko, Maroh, McKenna, Hector- Strobl (53. Jajalo), Clemens, Lehmann (81. Przybylko), Royer (73. Bröker)- Ujah, Maierhofer
VfR Aalen: Bernhardt - Schulz, Barth (81. Kister), Hübner, Buballa - Hofmann, Leandro – Lechleiter, Klauß (67. Haller), Valentini (60. Dausch) - Reichwein
Tore: 1:0 Przybylko (90.)
Gelbe Karten: Ujah, Strobl, Hector, Brecko, Maierhofer - Hübner, Valentini, Haller, Dausch
Zuschauer: 44.100
Schiedsrichter: Perl (Pullach)
fc-koeln.de: Leandro, Sie kommen aus Rosario in Argentinien, dem Ort, in dem auch Weltfußballer Lionel Messi geboren wurde. Kennen Sie ihn persönlich?
Leandro: "Nein, nur seinen Cousin. Aber meine Frau kennt ihn noch von früher, die beiden sind in derselben Nachbarschaft aufgewachsen."
Rosario ist eine Millionenstadt, doch inzwischen leben Sie im beschaulicheren Baden-Württemberg. Was zeichnet Aalen aus?
"Die Stadt ist zwar klein, aber dafür haben wir hier eine gute Fußballmannschaft. Zwar ohne die großen Einzelspieler, aber als Kollektiv sind wir stark. Es macht einfach riesig Spaß, hier jeden Tag mit den Jungs zu arbeiten. Wir verstehen uns sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine."
Nach dem überraschenden Aufstieg und der furiosen Hinrunde auch verständlich. In der Rückrunde kommt Ihr Team hingegen noch nicht so richtig in Tritt. Der VfR hat in diesem Jahr erst ein Spiel gewonnen. Woran liegt das?
"In der Hinrunde hat eben vieles gepasst, in der Rückrunde hatten wir dann wie zum Beispiel gegen Hertha, in Braunschweig oder gegen St. Pauli einfach Pech. Aber auch aus so einer Phase können wir als Mannschaft etwas mitnehmen, indem wir daraus lernen und daran wachsen."
Am vergangenen Spieltag haben Sie mit dem 2:1-Sieg gegen Ingolstadt den Negativlauf gestoppt. Wie wichtig war dieses Erfolgserlebnis?
"Wir haben uns am Freitag endlich wieder für unsere Arbeit belohnt und hatten auch das Glück auf unserer Seite. Wichtig ist, dass wir mit dem Heimsieg Distanz auf den Relegationsplatz gehalten haben. Und auch für die Moral unserer Mannschaft war der Dreier definitiv gut."
Der Klassenerhalt scheint durch den Sieg so gut wie sicher. Dennoch stellt sich die Frage, ob in einer kleinen Stadt wie Aalen überhaupt dauerhaft Zweitliga-Fußball möglich ist.
"Dafür arbeiten wir alle hier Tag für Tag. Natürlich ist Aalen eine kleine Stadt, aber man merkt schon, dass hier nach wie vor Euphorie herrscht. Wir tun alles dafür, damit sich die Menschen in Aalen mit dem Verein und der Mannschaft identifizieren können."
Am Sonntag steht die Partie in Köln an. Was rechnen Sie sich beim FC aus?
"Ich habe noch nie in Köln gespielt und freue mich auf das Stadion. Uns erwartet dort eine tolle Kulisse, die Fans werden sicher ordentlich Druck machen und ihr Team 90 Minuten lang lautstark unterstützen, denn der FC braucht die drei Punkte am Sonntag unbedingt. Doch davon lassen wir uns aber nicht einschüchtern. Wir haben schon beim 2:0-Sieg im Hinspiel gezeigt, wozu wir in der Lage sind."
Möhlmann: "Erfahrungen beeinflussen mich bis heute"
Freitag, 01. März 2013
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"Druck ausüben"
Die Saison geht in die entscheidende Phase. Dementsprechend wenige Ausrutscher will FC-Trainer Holger Stanislawski in den letzten sechs Spielen von seiner Mannschaft auch sehen: „Wir wollen bis zum Ende Druck auf Lautern ausüben.“ Am vergangenen Freitag hatte sein Team beim direkten Konkurrenten im Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz mit 0:3 verloren, der Stimmung innerhalb der Mannschaft habe die Niederlage aber keinen Abbruch getan. „Die Jungs sind weiterhin gut drauf. Schwankungen machen wir nämlich nicht von einzelnen Spielen abhängig, sondern von der gesamten Entwicklung“, erklärt Stanislawski.
"Mutig und selbstbewusst auftreten"
Dennoch fordert er eine deutliche Leistungssteigerung seines Ensembles im Spiel am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den Aufsteiger VfR Aalen: „Wir dürfen nicht verhalten agieren, sondern müssen mutig und selbstbewusst auftreten. Wir werden auf Angriff spielen.“ Nicht zuletzt, um das Hinspiel endgültig vergessen zu machen. Das 0:2 in Aalen war Anfang November die letzte Niederlage vor der beeindruckenden Serie von 15 Ligapartien ohne Niederlage gewesen. „Damals haben wir eine unserer schwächsten Saisonleistungen gezeigt“, so Stanislawski. Seine Spieler seien alle heiß auf eine Wiedergutmachung, dennoch warnt der Coach davor, den Gegner als Durchgangsstation zu betrachten: „Aalen hat eine starke Mannschaft, die vor allem defensiv gut steht und blitzschnell umschalten kann.“ Um dagegen zu bestehen müsse sein Team vor allem eines: „Ruhe bewahren.“
"Jeder ist gierig, in die Startelf zu rutschen"
Nicht mithelfen kann dann allerdings Adam Matuschyk. Der defensive Mittelfeldspieler, der in den vergangenen Wochen mit konstant guten Leistungen überzeugt hatte, verletzte sich im Spiel in Kaiserslautern und fällt am Sonntag aufgrund eines Muskelfaserrisses aus. Auf seinen Ersatz will sich Stanislawski aber noch nicht festlegen. „Jeder ist gierig, in die Startelf zu rutschen“, erklärt der Trainer, der sich erst nach dem Abschlusstraining am Samstag eine endgültige Entscheidung über die Startelf treffen möchte. Hoffnungen auf einen Einsatz darf sich dann auch Adil Chihi machen. Der Offensivspieler absolvierte nach einer Oberschenkelverletzung zuletzt das komplette Mannschaftstraining und stellt für Stanislawski folglich wieder eine Option dar. Die Partie gegen Aalen, für die schon 42.500 Tickets verkauft wurden, pfeift Schiedsrichter Günter Perl.
Die Pressekonferenz vor Aalen:
