Eintracht Braunschweig
1. FC Köln
1. FC Köln
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1. FC Köln
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1. FC Köln
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1. FC Köln
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1. FC Köln
Mit zwei Änderungen gegenüber dem Pokalerfolg in Unterhaching ging der 1. FC Köln ins Auswärtsspiel gegen den FC Erzgebirge Aue. Der wiedergenesene Christian Clemens rückte zurück auf den linken Offensivflügel, während Bröker auf dem Rechten agierte und Daniel Royer auf die Bank verdrängte. Im Sturm begann Mikael Ishak für Kacper Przybylko, der krankheitsbedingt nicht mit nach Aue reiste.
Müller bringt FC in Rückstand
Wie aus dem Nichts wäre der FC beinahe in der vierten Minute in Führung gegangen. Aue-Torwart Martin Männel rutschte völlig unerwartet während eines Passes am eigenen Sechzehner weg und bugsierte den Ball ins Zentrum. Matthias Lehmann antizipierte die Lage und sprintete der Kugel entgegen, doch sein Schlenzer aus circa 40 Metern verfehlte das freie Gehäuse um wenige Meter. Auf der anderen Seite war es Sylvestr, der Pezzonis Stellungsfehler nach einem Einwurf ausnutzte und den angerauschten Müller bediente. Der Stürmer konnte weder von Kevin Wimmer und Timo Horn aufgehalten und spitzelte den Ball zur 1:0-Führung ins Tor (8.).
Chancen auf beiden Seiten
Es war eine schwungvolle Anfangsphase, welche die 9.000 Zuschauer im Sparkassen-Erzgebirgsstadion miterlebten. Die Offensivabteilung um Jajalo, Bröker, Clemens und Ishak ließ sich durch den frühen Rückstand nicht beirren und kam weiterhin zu guten Möglichkeiten. Erst war es Thomas Bröker, der einen abgefälschten Eckball von Mato Jajalo um einen Hauch verpasste (10.), im nächsten Versuch brachte Mikael Ishak, der nach einem guten Pass von Bröker im Strafraum angespielt wurde, nicht genug Druck hinter seinen Schuss (13.). In der Verteidigung zeigte sich die Mannschaft von Holger Stanislawski allerdings verwundbar. Vor allem Stürmer Sylvestr, der nach flinken Gegenstößen mit seiner Schnelligkeit den Abwehrverbund um Kevin Pezzoni und Dominic Maroh immer wieder auf die Probe stellte, sorgte für stetige Gefahr. So auch in der 30. Minute, als er Maroh aus dem Hinterhalt entwischte und im letzten Moment an Timo Horn scheiterte.
Bröker trifft die Querlatte
Zum Ende des ersten Durchgangs fand der FC wieder in seine Spur zurück und dominierte zusehends das Spielgeschehen. Das Passspiel wirkte kontrollierter und so schafften es die Kölner wieder aussichtsreiche Tormöglichkeiten zu kreieren. Erst war es der eingewechselte Kevin Mc Kenna, er kam für den rot gefährdeten Kevin Pezzoni in die Partie, der einen Kopfball am Gehäuse vorbeibugsierte (37.). Im nächsten Moment feuerte Thomas Bröker die Kugel an den Querbalken und hätte beinahe den Ausgleich besorgt (44.).
Savran erzielt 2:0 für Aue
Beide Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine und auch der Beginn des zweiten Durchgangs ähnelte stark dem Anfang der ersten Halbzeit: Denn während sich die Gastgeber noch sortierten, hatte Christian Clemens den Ausgleich auf dem Fuß. Der Mittelfeldspieler kam kurz vor der gegnerischen Strafraumgrenze in Ballbesitz, aber zirkelte den Ball an die hintere Torstange (49.). Nur wenige Minuten später traf Halil Savran zum 2:0 für Erzgebirge Aue. Wieder war es Sylvestr, der vorbei an Maroh in den Strafraum flankte und den Kopf von Savran fand. Kevin Mc Kenna konnte zuerst abblocken, doch beim Nachschuss waren er und auch Timo Horn machtlos (55.).
FC bemüht sich um Anschlusstreffer
Aus FC-Sicht wurden die Spieler von Holger Stanislawski mit einem äußerst unglücklichen Spielverlauf konfrontiert. Der 1. FC Köln lag in nahezu allen Statistiken vorne, doch schaffte es nicht, die Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Auch Kevin Mc Kenna scheiterte mit einem präzisen Kopfball an Müller, der den Ball regelkonform mit der Hüfte von der Linie hievte. Willensstark versuchte der FC weiterhin, mit vollem Risiko, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Die Kölner waren zwar weiterhin das dominantere Team, verfügten über enormen Ballbesitz, doch es klafften große Räume in der eigenen Verteidigung. Besonders nach schnellen Kontern zeigten sich die Gastgeber brandgefährlich und hätten beinahe durch den starken Sylvestr das 3:0 erzielen können. Sein Schuss wurde allerdings von Timo Horn zur Ecke abgewehrt (69.).
Keine Treffer in der Schlussphase
Der FC Erzgebirge Aue zog sich im letzten Viertel der zweiten Hälfte zurück, spielte abwartend und besann sich weiterhin auf überfallartige Gegenstöße. Die Kölner spielten sich häufig bis an den gegnerischen Strafraum, aber versäumten es, die dicht gestaffelten Abwehrreihen der „Veilchen“ zu entzerren. Die letzte Möglichkeit der Partie hatte Kocer, der mit einem harten Schuss aus 15-Metern allerdings Timo Horn nicht bezwingen konnte (88).
1. FC Köln: Horn – Wimmer (63. Royer), Pezzoni (34. McKenna), Maroh, Brecko – Hector, Lehmann – Clemens, Jajalo, Bröker – Ishak (80. Kübler)
FC Erzgebirge Aue: Männel – Klingbeil, Paulus, Nickenig, Schlitte – Schröder, Hochscheidt (89. Hensel) – Müller, Kocer – Savran (66. Wiegel), Sylvestr (86. König)
Tore: 1:0 Fabian Müller (8.), 2:0 Savran (55.)
Gelbe Karten: Schlitte, Nickenig – Ishak, Pezzoni
Zuschauer: 10.050
Schiedsrichter: Günter Perl
Mit Bröker-Doppelpack in die 2. Runde
Samstag, 18. August 2012
Dominic Maroh: „Es ist unfassbar. Wir hatten heute so viele hochkarätige Chancen, aber unter dem Strich steht wieder kein Tor. Das ist natürlich eine extreme Seuche. Wir wollten heute einen Befreiungsschlag machen, spielen auch gut nach vorne, aber dann verlieren wir einmal den Ball im Mittelfeld. Wir haben uns davon aber nicht runterkriegen lassen und super weiter nach vorne gespielt. Wir haben alles, sogar die Brechstange am Schluss, probiert, sind dennoch leider nicht belohnt worden. Wir müssen und werden jetzt zwei Wochen weiter hart arbeiten – dann werden wir auch belohnt. Wir haben direkt nach dem Spiel miteinander gesprochen, und es wird keine Untergangsstimmung geben. Warum auch? Wir werden irgendwann auch belohnt.“
Miso Brecko: „Wir hatten sehr viel mehr Chancen als Cottbus. Jetzt ist es schwer, mit dieser Situation in die Länderspielpause zu gehen, aber Fußball ist kein Wunschkonzert. Wir wissen, dass wir uns jeden Punkt und jedes Tor hart erarbeiten müssen. Momentan will der Ball einfach nicht rein, aber das kommt schon noch. Es ist schon fast unglaublich, dass wir erst einen Punkt haben, wenn man sich die bisherigen Spiele ansieht. Ich bleibe dennoch absolut positiv.“
Das Template `matchdayPage` konnte im Pfad `/var/www/prod.fc-koeln.de/web/typo3conf//ext/bra_matches/templates/` nicht gefunden werden.
