Eintracht Braunschweig
1. FC Köln
1. FC Köln
SV Sandhausen
FC Erzgebirge Aue
1. FC Köln
1. FC Köln
FC Energie Cottbus
1. FC Köln
FC St. Pauli
1. FC Union Berlin
1. FC Köln
1. FC Köln
FSV Frankfurt 1899
SC Paderborn
1. FC Köln
1. FC Köln
Dynamo Dresden
SSV Jahn Regensburg
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Kaiserslautern
VfR Aalen
1. FC Köln
1. FC Köln
MSV Duisburg
TSV München 1860
1. FC Köln
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VfL Bochum 1848
Hertha BSC
1. FC Köln
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FC Ingolstadt 04
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FC Ingolstadt 04
1. FC Köln
Im zweiten Heimspiel der Saison wechselte Holger Stanislawski gleich auf fünf Positionen: In der Innenverteidigung begann Kevin McKenna. Der wiedergenesene Adam Matuschyk rückte zurück ins defensive Mittelfeld. Adil Chihi belegte den rechten Flügel, während im Zentrum Neuzugang Sascha Bigalke startete. In der Sturmspitze lief der Anthony Ujah auf, der vom 1. FSV Mainz 05 ausgeliehen ist.
Leidenschaftlicher Beginn
Der 1. FC Köln bestritt druckvolle Anfangsminuten und kam frühzeitig zu drei riesen Gelegenheiten. Gleich in der vierten Spielminute prüfte Sascha Bigalke Torhüter Philipp Tschauner mit einem kraftvollen Distanzschuss. Im nächsten Versuch war es wieder der Offensivspieler, der für Alarm im Gästestrafraum sorgte. Bigalke umkurvte mit einer geschickten Finte einen gegnerischen Verteidiger und spitzelte aus kurzer Distanz den Ball aufs Tor. Tschauner konnte mit letzten Moment die Arme hochreißen und seinen Schuss parieren (6.). Auch Brökers 30-Meter-Schuss lenkte der Schlussmann rechtzeitig über die Latte (10.).
Umkämpfte Begegnung
Die Partie entwickelte sich zu einer umkämpften Begegnung, in der sich beide Mannschaften um Spielkontrolle bemühten. Nach einer furiosen und kräftezehrenden Anfangsphase schaltete der FC einen Gang herunter, doch bestach weiterhin durch eine aufmerksame Zweikampfführung. Der FC St. Pauli hingegen fand zusehends in die Spur und ging konzentrierter zu Werke. Auch wenn sich die Hamburger kaum nennenswerte Großchancen erarbeiteten, schafften sie es trotzdem den FC im eigenen Abwehrdrittel zu fordern. Auf Kölner Seite waren es besonders die Neuzugänge Sascha Bigalke und Anthony Ujah, die mit ansehnlichen Einzelaktionen überzeugten und stets für Unruhe sorgten. So auch in der 35. Minute, als Sascha Bigalke einen feinen Pass in die Schnittstelle der Pauli-Abwehr spielte. Der aufgerückte Miso Brecko bugsierte den Ball über die Linie, doch Schiedsrichter Tobias Welz entschied auf Abseits. Mit einem 0:0-Unentschieden trennten sich beide Teams in die Pause.
Schwung in der zweiten Halbzeit
Die zweite Halbzeit begann mit viel Tempo, Elan und einer Fülle an Chancen für beide Mannschaften. Den Auftakt machte der FC, der durch einen schönen Pass von Bigalke auf Chihi die nächste Chance vortrug. Chihi brachte allerdings nicht genug Kraft hinter den Ball, sodass Torhüter Tschauner wenig Mühe hatte den Schuss zu entschärfen (53.). Die nächste Möglichkeit hatte Thomas Bröker, dessen saftiger Schuss knapp über die Latte strich (55.). Auf der anderen Seite sorgte Fin Bartels für einen Schreckmoment in der Kölner Reihen. Der Mittelfeldspieler setzte den Ball allerdings nur ans Außennetz (56.). Wenige Minuten später wurde Marius Ebbers steil angespielt, doch er verpasste den Ball um haaresbreite (58.).
Chancen im Minutentakt
Die Druckphase der Gäste währte allerdings nicht lange, und so kam es, dass der FC wieder als dominanteres Team auftrat. Adil Chihi bediente nach einem schönen Sololauf Thomas Bröker, doch der Flügelspieler setzte die Kugel um wenige Meter über das Tor (62.). Der 1. FC Köln spielte nun absolut überlegen, von St. Pauli war nicht mehr viel zu sehen. Die 40.000 Zuschauer im RheinEnergieStadion sahen Chancen im Minutentakt und kamen in den Genuss einer aufopferungsvollen Leistung des FC. Doch wie auch in den vergangenen Partien haderten die Kölner mit der Chancenverwertung. Erst verfehlte Kevin McKenna nach einer Ecke das Gehäuse (75.), dann verpasste Anthony Ujah um wenige Zentimeter eine scharfe Flanke von Sascha Bigalke (80.). Auch drei Schüsse von Jonas Hector, Miso Brecko und Thomas Bröker blieben wirkungslos – in allen Fällen vereitelte Torhüter die aussichtsreichen Führungsmöglichkeiten (75. | 80. | 82.). Es dauerte nur wenige Sekunden, als Florian Mohr einen weiteren Versuch durch Thomas Bröker von der Linie kratzte (83.). Die letzte Gelegenheit hatte erneut Anthony Ujah, der nach einer Ecke von Sascha Bigalke zum Kopfball kam. Sein Ball verfehlte allerdings wieder das Tor und flog knapp über die Latte (87.).
Viel Applaus trotz Remis
Nach dem Abpfiff hagelte es, wie schon im letzten Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus, tosenden Applaus der Zuschauer für die Leistung der Mannschaft des 1. FC Köln. Doch auch im fünften Saisonspiel konnte FC keinen Sieg einfahren. Am Freitag, 21. September 2012, gastiert das Team von Holger Stanislawski bei Union Berlin.
1.FC Köln: Horn - Brecko, Maroh, McKenna, Eichner - Matuschyk, Hector (79. Przybylko) – Bröker (89. Royer), Bigalke, Chihi (72. Clemens) – Ujah
FC St. Pauli: Tschauner - Avevor, Mohr, Thorandt, Kalla – Boll (50. Funk), Daube, Bartels, Bruns – Ebbers (74. Ginczek), Saglik (85. Schindler)
Tore: Keine
Gelbe Karten: Matuschyk
Zuschauer: 45.200
Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)
fc-koeln.de: Herr Boll, Sie spielen nun schon seit über zehn Jahren beim FC St. Pauli. So eine Vereinstreue ist im Profifußball eher selten geworden. Was gibt den Ausschlag für Ihr langjähriges Engagement? Und was macht den Club für Sie so besonders?
Fabian Boll: „Weil der FC St. Pauli etwas ganz Besonderes ist. Das Umfeld ist großartig und die Fans einmalig in Deutschland. Für mich kam es nie in Frage, den Verein zu verlassen. Seit ich im Sommer 2002 zum FC St. Pauli gekommen bin, habe ich mich immer wohl gefühlt. Deshalb stand ein Vereinswechsel auch nie zur Debatte.“
Neben Ihrer Aktivität als Profifußballer, gehen Sie sogar noch einer zweiten Tätigkeit nach. Sie arbeiten zusätzlich als Polizist und üben somit zwei Berufe gleichzeitig aus. Für viele Ihrer Fußballkollegen wäre so eine Situation bestimmt unvorstellbar. Was motiviert Sie, dieser Doppelbelastung nachzugehen?
„Als ich beim FC St. Pauli in der dritten Liga angefangen habe, wusste ich noch nicht, wie sich alles entwickeln würde und ob ich eine Profi-Laufbahn einschlagen werde. Zum Glück ist es aber so eingetreten. Die angesprochene Doppelbelastung hat für mich aber einen positiven Effekt. Wenn es beim Fußball mal stressig ist oder es nicht so wie erhofft läuft, kann ich beim Job gut abschalten. Andersrum ist es genauso. Im habe im Laufe der Jahre ein gutes Zeitmanagement entwickelt und muss dabei der Behörde, meiner Dienststelle und dem Verein sehr danken, dass das überhaupt möglich ist. Denn selbstverständlich ist es nicht.“
Mit 33 Jahren sind Sie Kapitän einer entwicklungsfähigen Mannschaft. In der vergangenen Saison hat der Verein um Haaresbreite die Relegation zur Bundesliga verpasst. In der laufenden Spielzeit steht der FC St. Pauli derzeit mit fünf Punkten auf dem elften Platz. Wie beurteilen Sie den Auftakt in die laufende Saison?
„Wir hätten uns sicherlich den einen oder anderen Punkt mehr gewünscht, aber wir nehmen die Situation, wie sie ist. Es sollen natürlich weitere Punkte folgen, am liebsten gleich gegen Köln. In dieser Saison müssen wir viele neue Spieler einbinden - es gab einen kleinen Umbruch in diesem Jahr.“
Mit einem Punkt aus vier Spielen liegt der FC, trotz des gewaltigen Umbruchs, hinter den Erwartungen. Welche Meinung haben Sie von der Mannschaft? Und wie betrachten Sie die Situation rund um den Club?
„Es ist immer schwer, die Ereignisse aus der Ferne zu betrachten. Man kann nur schwer beurteilen, was wirklich los in Köln ist. Klar ist, dass momentan auch einige Sachen außerhalb des Platzes eine Rolle spielen – der Fall Kevin Pezzoni zum Beispiel. Am Trainer kann es aber nicht liegen (lacht). Was genau beim 1. FC Köln passiert, darf uns aber nicht zu sehr interessieren. Wir müssen uns auf unsere Arbeit konzentrieren.“
Mit Christopher Buchtmann stieß vor kurzem ein ehemaliger FC-Spieler zum FC St. Pauli. Welchen Eindruck konnten Sie bislang von ihm gewinnen?
„An Selbstvertrauen mangelt es ihm auf jeden Fall nicht, so hat er sich als 20-Jähriger gleich mal die Rückennummer 10 geschnappt (lacht). Nein, im Ernst: Er ist stark im Dribbling und mit seinem linken Fuß. Er kann uns sicherlich weiterhelfen, wenngleich er körperlich noch etwas zulegen muss.“
Und zuletzt: Was erwarten Sie für ein Spiel am kommenden Montag?
„Nicht gerade einen fußballerischen Leckerbissen, da beide Mannschaften schwer in die neue Saison gekommen sind und mehr erwartet haben. Es steht schon ein bisschen was auf dem Spiel, aber die Saison ist noch jung. Ich erwarte ein hartes stück Arbeit, bei dem Kleinigkeiten am Ende entscheiden werden.“
Neun Junioren-, drei A-Nationalspieler
Mittwoch, 12. September 2012
Das Template `matchdayPage` konnte im Pfad `/var/www/prod.fc-koeln.de/web/typo3conf//ext/bra_matches/templates/` nicht gefunden werden.
