Über den FC

Vereinsgremien

Gremien

  • Vorstand

    Seit April 2012 ist Werner Spinner der neunte Präsident in der Vereinsgeschichte des 1. FC Köln.

    Als Vize-Präsidenten stehen ihm Markus Ritterbach und Harald Toni" Schumacher zur Seite. Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung 2012 wurde das Vorstandsteam mit großer Mehrheit von den Mitgliedern des 1. FC Köln ins Amt gewählt. Auf der Mitgliederversammlung im November 2014 wurde der Vorstand mit einer überwältigenden Mehrheit von den FC-Mitgliedern wiedergewählt. Im September 2016 wurde der Vorstand für weitere drei Jahre bei der Mitgliederversammlung erneut bestätigt.

    Werner Spinner

    Werner SpinnerAm 30. Oktober 1948 wurde Werner Spinner in Köln geboren – genau 260 Tage nach der Gründung des 1. FC Köln. In seiner Jugend spielte Spinner beim FC, bis es die Schule nicht mehr zuließ. Demnach „begleitet“ der 66-Jährige den FC seit fast erster Stunde. Seit 2006 ist er zudem Mitglied des Vereins.

    Privat und Beruf

    Werner Spinner ging in Köln zur Schule. Nach dem BWL-Studium an der Universität zu Köln machte er den Abschluss zum Diplom-Kaufmann. Anfang der 1990er Jahre folgte ein Aufenthalt an der renommierten Harvard Business School in Boston.

    Ab 1974 war er für die Bayer AG tätig. Anfang der 1980er und 1990er Jahre verbrachte er jeweils einige Jahre in den USA. Nach verschiedenen Marketing- und Vertriebsaufgaben für den Gesundheitsbereich des Konzerns wurde er 1994 zum Leiter des damaligen Geschäftsbereichs Consumer Care ernannt. Von Anfang 1998 bis Februar 2003 fungierte er schließlich als Vorstandsmitglied, dort u.a. zuständig für Asien. 2003 schied Werner Spinner aus persönlichen Gründen bei der Bayer AG aus.

    Die berufliche Vergangenheit bei der in Leverkusen beheimateten Bayer AG konnte seiner privaten Leidenschaft für den Club seiner Heimatstadt – den 1. FC Köln – nie einen Abbruch tun. Aktuell ist Werner Spinner in vier Aufsichtsräten von Unternehmen in Deutschland, Holland und China tätig. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

    Markus Ritterbach

    Markus RitterbachMarkus Ritterbach hat seine Heimatstadt im Blut. Am 24. Juli 1963 wurde er in Köln geboren – knapp ein Jahr später erreichte der 1. FC Köln die erste Deutsche Meisterschaft der neugegründeten Bundesliga. Zwar hat Ritterbach selbst kaum eigene Erinnerungen an dieses Ereignis, dafür kann der Titelgewinn als Startschuss für eine seiner zwei großen Leidenschaften gewertet werden: den FC. Seit jeher ist Markus Ritterbach nicht nur Anhänger und regelmäßiger Besucher der FC-Heimspiele, sondern auch FC-Mitglied – ebenso wie seine drei Söhne.


    Markus Ritterbach und das Ehrenamt

    Die zweite große Leidenschaft Markus Ritterbachs ist der Karneval, der ebenso zu Köln gehört wie der FC. Seit 2004 ist er Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH. 
    Von 2005 bis 2017 war er Präsident des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V., die Gesamtinteressenvertretung von 111 Kölner Karnevalsgesellschaften. In dieser Funktion hat er auch überregionale Bekanntheit erlangt. Als Präsident des Festkomitee verantwortete er mit seinem Team alle hoheitlichen Aufgaben des Kölner Karnevals (Medienrechte/Übertragungen, Rosenmontagszug, Museum, Akademie etc.) 

    Als Aufsichtsratsvorsitzender der Joblinge gAG Köln engagiert er sich für Zukunftsperspektiven von Jugendlichen in Köln.

    Das Unternehmen Ritterbach

    Markus Ritterbach leitet als geschäftsführender Gesellschafter seit 1997 die Ritterbach Verlag GmbH, dem Fachverlag für Schulrecht NRW, und die Strategieberatungsgesellschaft Ritterbach GmbH. Der Ritterbach Verlag konzentriert sich auf juristische Texte für Lehrer, mit über 700 Titeln zum Thema Schule im Verlagsprogramm. Ebenso gehört die Plattform Leererkalender.de zum Ritterbach Verlag. Operativ arbeitet Ritterbach als Unternehmensberater in den Bereichen Strategie und Vertrieb für Konzerne. Hier ist er Spezialist bei der Schaffung von Vertriebskooperationen und Marktpartnerschaften. Seit 2006 ist er Geschäftsführender Gesellschafter der Ritterbach GmbH, Strategie- und Marketingberatung. Ritterbach verfügt aufgrund seiner vielen Tätigkeiten über sehr gute Kontakte. Sofern es all seine weitreichenden Tätigkeiten zulassen, spielt Ritterbach in seiner Freizeit gerne Golf.

    Harald „Toni“ Schumacher

    Toni SchumacherMit 422 Spielen ist Harald Schumacher bis heute der FC-Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga. Schumacher wechselte 1972 als 18-Jähriger von seinem Heimatverein „Schwarz-Weiß Düren“ zum 1. FC Köln. Obwohl er bereits Jugendnationalspieler war, kam er zunächst nicht am erfahrenen Gerhard Welz vorbei. Der gelernte Kupferschmied aus Düren überzeugte aber durch hohe Leistungsbereitschaft und unbändigen Trainingseifer. Eine Verletzung von Gerhard Welz während der Saison 1973|1974 nutze „Toni“, und eine erfolgreiche, facettenreiche Karriere nahm unaufhaltsam seinen Lauf. Den Spitznamen „Toni“, oder „Tünn“ in der kölschen Version, bekam Schumacher verpasst, da Zeitgleich der erfahrene Harald Konopka im FC-Team spielte und bei den Kommandos auf dem Platz keine Verwirrung aufkommen sollte. Zudem ist Schumachers Zweitname Anton, daher beschlossen die damaligen Mitspieler: „Du bist ab heute der Toni.“ Manchmal kommt es deswegen zu Verwirrungen, und zwar dann, wenn vom „echten“ Toni Schumacher die Rede ist, der in den 1960-er Jahren das Tor des 1. FC Köln hütete.

    Deutscher Meister, Pokalsieger und Europameister


    1979 debütierte Harald Schumacher in der A-Nationalmannschaft gegen Island und wurde 1980 Stammkeeper. Gleich zu Beginn gewann er mit der DFB-Auswahl die Europameisterschaft 1980 in Italien. 1982 und 1986 wurde Schumacher jeweils Vizeweltmeister. Insgesamt bestritt er 76 A-Länderspiele, damit steht er in der Rangliste der FC-Nationalspieler auf Platz zwei.
    Während 15 Jahren beim 1. FC Köln gewann „Toni“ Schumacher dreimal den DFB-Pokal (1977, 1978 und 1983) sowie einmal die Deutsche Meisterschaft (1978). Das „Double 1978“ ist der größte nationale Erfolg seiner Laufbahn beim FC. Auf internationaler Ebene, wo der FC zu Schumachers Zeit nahezu jedes Jahr vertreten war, schied er mit „seinem“ Club zweimal im Halbfinale des UEFA-Pokal (1974|1975 und 1980|1981) und einmal eine Runde vor dem Finale des Pokal der Landesmeister (1978|1979) aus. 1986 kam der FC mit Schumacher im Tor einem Triumph in Europa am nächsten – erst im Finale des UEFA-Pokal scheiterte man gegen Real Madrid.

    „Meine Asche soll mal im Fünfmeterraum des Müngersdorfer Stadions verstreut werden.“ Viel deutlicher als „Toni“ Schumacher noch zu seiner aktiven Zeit kann man die Zuneigung und Verbundenheit zum 1. FC Köln nicht ausdrücken. Die Kölner Sportfans wählten ihn acht Mal zum „Köln Sportler des Jahres“. Wahrscheinlich hätten ihm noch viele Jahre im Kölner Tor bevorgestanden, wäre da nicht die Veröffentlichung seines Buches „Anpfiff“ gewesen. In diesem autobiografischen Werk prangerte Schumacher, der 1984 und 1986 zu Deutschlands „Fußballer des Jahres“ gewählt wurde, auch Missstände im deutschen Fußball offen an. Ein offene und ehrliche Art, die ihn bis heute auszeichnet. „Ich würde es wieder tun“, erwidert Schumacher jenen, die ihn fragen, ob er es mittlerweile bereue. 1987 endete nicht nur seine Karriere in der Nationalmannschaft, sondern auch die mit 541 Pflichtspielen beeindruckende Laufbahn beim 1. FC Köln.

    Spieler, Trainer und Experte


    Auch nach seiner Zeit beim FC konnte der Weltklassetorhüter weiter große Erfolge feiern. Nach einem Jahr beim FC Schalke 04 – den Abstieg der Königsblauen konnte auch „Toni“ nicht verhindern – führte der Weg Schumachers in die Türkei. Dort wurde er mit Fenerbahce Istanbul 1989 Meister und avancierte zum Volksheld. Er war dort auch Fußballer des Jahres. 

    Nach seiner Rückkehr nach Deutschland heuerte er 1991 beim FC Bayern an und kam sogar noch auf acht Bundesligaeinsätze für die Münchner. Von 1995 bis 1998 war Schumacher Torwarttrainer bei Borussia Dortmund, wo er von Trainer Ottmar Hitzfeld im Dortmunder Meisterjahr 1995|1996 als „Geschenk“ zu einem Kurzeinsatz kam. Dort wurde er 95 und 97 zwei mal Meister, gewann zudem die ChamionsLeague und den Weltpokal. Weitere Trainerstationen bei Fortuna Köln und Bayer Leverkusen folgten. Annähernd zehn Jahre betrieb Harald Schumacher in Köln die Agentur „Sports First“, die sich um Rechte, Werbung und andere Dinge rund um den Fußball kümmerte. Seit drei Jahren ist er Marken-Botschafter der Hermes Transport Logistics. Seit Ende seiner aktiven Sport-Karriere ist auch aufgrund seiner direkten Art Fußball-Experte bei verschiedenen TV-Sendern.

  • Mitgliederrat

    Was macht der Mitgliederrat?


    Gemäß § 24. Abs. 1 der Satzung überwacht der Mitgliederrat die Geschäftsführung des Vorstands und berät diesen in wichtigen Angelegenheiten auf der Vereinsebene. Zu diesen wichtigen Aufgaben gehören u.a. die Beratung des Vorstands in wirtschaftlichen Fragen des Vereins sowie in mitglieder- und fanbezogenen Themen. Der Mitgliederrat ist so etwas wie der Aufsichtsrat im Verein, dem der Vorstand regelmäßig Bericht erstattet. Der Mitgliederrat wird alle drei Jahre direkt von der Mitgliederversammlung gewählt. Er vertritt also die Mitglieder, denen der Verein in ihrer Gesamtheit gehört. Deswegen kommt dem Mitgliederrat auch alle 3 Jahre die wichtige Aufgabe zu, der Mitgliederversammlung den Wahlvorschlag für den Vorstand zu unterbreiten, der den Verein nach außen und auch nach innen gegenüber der Profi-KGaA als Exekutive vertritt.

    Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Mitgliederrates haben außerdem Sitz und Stimme im sog. Gemeinsamen Ausschuss, in dem die Geschäfte von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung besprochen und entschieden werden. Der Vorstand bedarf für die Zustimmung zu wichtigen Entscheidungen in der Profi-KGaA, in der er den Verein als Alleingesellschafter vertritt, im Innenverhältnis der Zustimmung des Gemeinsamen Ausschusses (z.B. für die Bestellung und Abberufung der Geschäftsführer).

    Darüber hinaus bildet der Mitgliederrat das Vereinsgremium, das als unmittelbares Bindeglied und Sprachrohr zwischen Vorstand und Mitgliedschaft wirken soll. Der Mitgliederrat soll insoweit die Interessen der Mitglieder gegenüber dem Verein vertreten und Vorschläge der Mitgliedschaft in den Verein tragen. Mitglieder können sich hierfür mit ihren Anliegen jederzeit per Mail an den Mitgliederrat wenden.

    Der Mitgliederrat besteht aktuell aus den folgenden Personen:

    Stefan Müller-Römer

    Stefan Müller-Römer

    (Vorsitzender)

    (Rechtsanwalt)

    Dr. Carsten Wettich

    (Stellvertretender Vorsitzender)

    (Rechtsanwalt im Gesellschaftsrecht)

    Walther Boecker

    (Bürgermeister im Ruhestand)
    Fritz Guckuk

    Fritz Guckuk

    (Spediteur)

    Friedhelm Henze

    (Verwaltungsfachwirt i.R.)

    Christian Hoheisel

    (Rechtsanwalt)

    Ho-Yeon Kim

    (Unternehmensberater)

    Thomas Klein

    (Elektriker)

    Stephan Köker

    (Diplom-Mathematiker/Aktuar)

    Frank Leifer

    (Bankkaufmann, Dipl.-Volkswirt)

    Siggi Schilling

    (Training und Beratung im Gesundheitswesen)

    Fabian Schwab

    (selbstständiger Informatiker)

    Michael Trippel

    (Manager Regional Market, Access Pharmaindustrie, Glaxo-SmithKline)

    Michael Tuchscherer

    (Leitender Angestellter in einem mittelständischen Unternehmen)

    Der Mitgliederrat hat folgende Arbeitskreise gebildet, an die sich die Mitglieder ebenfalls mit der o.g. Mail wenden können:

    1.       Vereinsabteilungen und Ehrenamt
    2.       Mitgliedschafts- und Fanbelange
    3.       Sportförderung in der Region Köln
    4.       Satzungskommission
    5.       Gemeinsamer Ausschuss

    Der Mitgliederrat veröffentlicht regelmäßig im GeißbockEcho Berichte von seiner Arbeit und auch Stellungnahmen zu aktuellen Themen.

    Diese Berichte sind für Mitglieder hier abrufbar.

  • Gemeinsamer Ausschuss

    Der Vorstand bedarf für Maßnahmen und Geschäfte von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung auf der Ebene wesentlicher Beteiligungsgesellschaften (insbesondere der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA) der Zustimmung des Gemeinsamen Ausschusses.

    Der Gemeinsame Ausschuss besteht aktuell aus den folgenden Personen:

    • Werner Spinner (Präsident des 1. Fußball-Club Köln 01/07 e.V.)
    • Markus Ritterbach (Vizepräsident des 1. Fußball-Club Köln 01/07 e.V.)
    • Harald Schumacher (Vizepräsident des 1. Fußball-Club Köln 01/07 e.V.)
    • Stefan Müller-Römer (Vorsitzender des Mitgliederrats)
    • Dr. Carsten Wettich (Stellvertretender Vorsitzender des Mitgliederrats)
    • Dr. Karl-Ludwig Kley (Vorsitzender des Beirats)
    • Lionel Souque (Vorsitzender des Aufsichtsrats)
  • Beirat

    Der Beirat besteht aus Persönlichkeiten der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens, die dem Verein eng verbunden sind.
    Sie setzen sich in besonderer Weise mit Rat und Tat für die Belange des Vereins ein und unterstützen den Vorstand mit ihrer persönlichen Expertise sowie ihrem Netzwerk. Die Mitglieder des Beirats werden vom Vorstand für dessen Amtszeit berufen.

    Der Beirat besteht aus folgenden Personen: 

    • Dr. Karl-Ludwig Kley 
      (Aufsichtsratsvorsitzender E.ON ; Vorsitzender des Beirats)
    • Artur Grzesiek 
      (Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn; Stellvertretender Vorsitzender des Beirats)
    • Horst Becker MdL
      Parlamentarischer Staatssekretär a.D.
    • Dr. Klaus Behrenbeck 
      (Director McKinsey & Company Inc.)
    • Wolfgang Bosbach 
      (Mitglied des Deutschen Bundestages)
    • Klaus Dohle 
      (Geschäftsführer der Dohle Handelsgruppe GmbH & Co. KG)
    • Werner Gatzer
      (Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen)
    • Karl-Erivan Haub 
      (Geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann)
    • Manfred Hell 
      (Unternehmer; bis 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung und Mitinhaber der Jack Wolfskin Ausrüstung für Draußen GmbH & Co. KGaA)
    • Jan Kunath
      (Vorstandsmitglied der REWE Group)
    • Bernhard Mattes 
      (ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH)
    • Dieter Morszeck
      (Geschäftsführer RIMOWA GmbH)
    • Jürgen Roters
      (Oberbürgermeister a.D.; Rechtsanwalt bei DLA Piper)
    • Josef Sanktjohanser
      (Gesellschafter PETZ REWE GmbH, Wissen und Präsident Handelsverband Deutschland HDE, Berlin)
    • Eckhard Sauren 
      (Vorstand SAUREN Fonds-Service AG)
    • Martin Schulz 
      (Vorsitzender der SPD)
    • Dr. Dieter Steinkamp 
      (Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie AG)
    • Christian Stiefelhagen
      (Produktionschef der Brief- und Paketsparte der DHL)
    • Dr. Werner Wolf 
      (ehemaliger Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe GmbH)
    • Alexander Wüerst 
      (Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln)
  • Wahlkommission

    Die Wahlkommission bereitet die Wahlen der Vereinsorgane vor und begleitet die Durchführung der entsprechenden Abstimmungen. 

    • Dr. Bodo Jost (Vorsitzender)
    • Stephanie Piepenstock (stellv. Vorsitzende)
    • Thomas Schönig
  • Empfehlen