GeldKarte und girogo

Wie Kleingeld. Nur besser.

Der 1. FC Köln hat zur Saison 2014/15 die Bezahlmöglichkeiten im Stadion umgestellt.

FC-Karte

Das Zahlen von Speisen und Getränken bei Spielen des 1. FC Köln ist im RheinEnergieSTADION seit der Saison 2014/2015 noch einfacher, flexibler – und sogar günstiger. Mit Hilfe seiner Partner, der Sparkasse KölnBonn und der Kreissparkasse Köln, kommt der FC den Wünschen vieler Fans nach, die mit ihrer üblichen Karte oder Bargeld bezahlen wollen, statt ein eigenes Bezahlsystem nur für das Stadion benutzen zu müssen.

Zahlen mit GeldKarte bzw. girogo

Das Bezahlen mit GeldKarte- bzw. girogo-Funktion ist besonders komfortabel. In Sekundenschnelle wird der Betrag beglichen. Die Eingabe einer Geheimzahl oder eine Unterschrift entfallen.

Jede EC-Karte mit der GeldKarte- oder girogo-Funktion kann ganz einfach am Geldautomaten aufgeladen werden. Wer Kunde der Sparkassen ist oder eine Sparkassen FC-Card hat, besitzt die Funktion auf jeden Fall und kann im Stadion wie bisher kontaktlos zahlen. Auch GeldKarten anderer Banken können genutzt werden. Und wer keine Karte zur Hand oder die GeldKarte nicht aufgeladen hat, kann mit Bargeld zahlen.

Weitere Informationen, Fragen & Antworten zu GeldKarte & girogo:

  • Was genau ist GeldKarte & girogo?

    Fast jede girocard (früher ec-Karte) ist heute mit der GeldKarte-Funktion ausgestattet. Mit ihr können Kleinbeträge bargeldlos bezahlt werden – zum Beispiel am Automaten, im Einzelhandel, in Stadien oder im Schulrestaurant.

    GeldKarte ist ein „Prepaid-Zahlungsmittel“. Bei einer Prepaid-Karte kann nur der Betrag ausgegeben werden, der zuvor auf die Karte geladen wurde. Daher gilt für die GeldKarte-Funktion: Erst laden, dann mit dem geladenen Guthaben auf dem Chip einfach, schnell, und sicher bezahlen – Karte rein, Zahlung bestätigen, Karte raus, fertig – ohne Kleingeld kramen und immer passend!

    Kontaktlos zahlen mit der GeldKarte geht auch – das nennt sich girogo und ist eine Weiterentwicklung der GeldKarte. Beträge lassen sich so noch viel schneller und einfacher bezahlen: aufgeladene Karte kurz auf das Display des Bezahlterminals halten, akustisches Signal (Piepton) abwarten, fertig.

    Die girogo-Funktion ist automatisch auf allen neu herausgegebenen girocards der Sparkassen deutschlandweit sowie aktuell auf einigen girocards der Volksbanken & Raiffeisenbanken bzw. der Volkswagenbank integriert.

  • Woran erkenne ich, ob meine Karte über die GeldKarte & girogo-Fuktion verfügt?

    Ob Ihre Bankkarte über die GeldKarte-Funktion verfügt, erkennen Sie an diesem Logo auf der Rückseite der Karte:



    Ob Ihre Karte zudem bereits über die girogo-Funktion verfügt, erkennen Sie an einem dieser Logos:



    1. girogo-Logo
    2. Übergangsweise genutztes Kontaktlos-Logo der Sparkassen
    3. Übergangsweise genutztes Kontaktlos-Logo der Volksbanken & Raiffeisenbanken

    Oder fragen Sie einfach in Ihrer Sparkasse oder Bank nach.

  • Wie funktioniert das Bezahlen mit GeldKarte & girogo im Stadion?

    Es gilt immer: Zuerst die Karte am Geldautomaten oder online auf www.girogo-laden.de aufladen – bis maximal 200 € und schon geht‘s los!

    Ab ins Stadion und dort mit GeldKarte & girogo bezahlen und 5 % Rabatt sichern:

    Wenn Sie gefragt werden, ob Sie „mit Karte“ bezahlen möchten, antworten Sie mit „ja!“ oder weisen Sie das Kassenpersonal kurz darauf hin, dass Sie „mit Karte“ bezahlen möchten.

    Das Bezahlen mit GeldKarte: Karte ins Bezahlterminal stecken, Bezahlbetrag mit der grünen Taste am Bezahlterminal bestätigen, Karte raus, fertig.

    Das Bezahlen mit girogo: Karte kurz auf das Display des Bezahlterminals halten/legen, akustisches Signal (Piepton) abwarten, fertig.

  • Kosten mich GeldKarte & girogo etwas?

    Im Gegenteil!
    Bei uns im Stadion gilt: Mit GeldKarte oder girogo zahlen =  5 % Rabatt bei Speisen und Getränken! Die Sparkasse KölnBonn und die Kreissparkasse Köln machen´s möglich.


    Alle Sparkassen und die meisten Banken integrieren die GeldKarte- & girogo-Funktion automatisch auf ihren girocards oder Kundenkarten und bieten damit einen zusätzlichen kostenlosen Service. Für das Bezahlen mit GeldKarte & girogo fallen für die Karteninhaber keine Gebühren an.

  • Wo kann ich außerhalb des Stadions noch mit GeldKarte & girogo bezahlen?

    Bei allen Händlern, wo Sie eines der nachfolgenden Logos sehen, wird GeldKarte und/oder girogo akzeptiert. 

    In Köln und dem direktem Umland von Köln wird GeldKarte & girogo an mehr als 500 Stellen (140 allein in Köln) akzeptiert, zum Beispiel hier:

    • KVB
    • Dunkin Donauts
    • Stadtbibliothek Köln
    • Museum für angewandte Kunst
    • Kundencenter der WUPSI
    • In Schulkantinen & Mensen (SchulverpflegungPlus)
    • Parkautomaten
    • Briefmarkenautomaten der Deutschen Post

    Deutschlandweit können Sie mit GeldKarte an über 420.000 Akzeptanzstellen bezahlen. Zudem können Sie deutschlandweit bereits bei mehr als 8.000 Akzeptanzstellen, darunter Esso- und Jet-Tankstellen, HIT, EDEKA, netto Markendiscount Märkte, Douglas Parfümerien, Thalia, Christ, Appelrath Cüpper, Hussel und viele weitere mit girogo bezahlen.

    Auch in anderen Fußballstadien der ersten und zweiten Bundesliga werden GeldKarte & girogo immer häufiger akzeptiert.

    Hier finden Sie eine Karte mit allen girogo-Akzeptanzstellen deutschlandweit.

    App girogo-Shopfinder

    "Wo kann ich überall mit girogo bezahlen?" Diese Frage beantwortet Ihnen die "girogo-Shop Finder"-App. Lassen Sie sich von der großen Anzahl der akzeptierenden Händler überraschen.

    zum iTunes App Store
    zu Google Play (Android Market)

  • Welche Auflademöglichkeiten stehen zur Verfügung?

    GeldKarte & girogo erlauben auf der Karte einen maximalen Ladebetrag von 200 Euro.

    Aufgeladen wird:


    •am Geldautomaten
    •im teilnehmenden Einzelhandel direkt über das Bezahlterminal an der Kasse* bequem und ganz automatisch (Abo-Laden)*² oder mit PIN-Eingabe
    •zu Hause am Computer mit Chipkartenleser über das Internet auf www.girogo-laden.de
    •künftig auch über NFC-fähige Smartphones mit entsprechender App

    Für jeden Ladevorgang (Ausnahme: Abo-Laden) ist die Eingabe der PIN erforderlich, für das Aufladen über das Internet benötigen Sie das Onlinebanking-Überweisungsverfahren giropay.

    * Nur in Verbindung mit einem Einkauf.
    *² Sofern Sie Ihrer Sparkasse einen Auftrag für das automatische Laden (Abo-Laden) erteilt haben.

  • Ist das Abo-Laden und Laden mit PIN-Eingabe an den Bezahlterminals im Stadion möglich?

    Bei Bezahlung mit girogo kann im teilnehmenden Einzelhandel mittels Abo-Laden oder mittels PIN-Eingabe die Karte auch automatisch am Bezahlterminal wieder aufgeladen werden. Diese beiden Lademöglichkeiten werden aktuell im Stadion nicht angeboten.

    Daher gilt:
    Zuerst die Karte am Geldautomaten oder online auf www.girogo-laden.de aufladen – bis maximal 200 € und schon geht‘s los!

  • Woher weiß ich, wie viel Guthaben noch auf meinem Chip geladen ist?

    Bei jedem Lade- oder Bezahlvorgang zeigt das Bezahlterminal den verbleibenden Restbetrag des Kartenchips an. Weitere Möglichkeiten zur Abfrage des restlichen Guthabens bieten Taschenkartenleser, TAN-Generatoren, Chipkartenleser oder NFC-fähige Smartphones mit der entsprechenden App „S-Reader“. Einige der genannten Lesegeräte sowie die App „S-Reader“ zeigen zusätzlich die letzten 15 Bezahltransaktionen an, ganz gleich ob kontaktlos via girogo oder kontaktbasiert via GeldKarte bezahlt wurde.

    App S-Reader
    Mit der App "S-Reader" haben Sie jederzeit den Überblick über Ihr aktuelles Guthaben auf dem Chip z.B. Ihrer Sparkassen FC-Karte und können sich so einfach und bequem über die durchgeführten Lade- und Bezahlvorgänge informieren. Voraussetzung ist ein NFC-fähiges Smartphone.

    zu Google Play (Android Market)

  • Wie kann ich das Guthaben auf meiner Karte wieder entladen?

    Sie können Ihre Bankkarte mit GeldKarte & girogo-Funktion am Geldautomaten Ihrer Hausbank kostenlos entladen. Ein Entladen über das Internet ist nicht möglich.

  • Was ist, wenn ich meine GeldKarte verliere oder sie gestohlen wird?

    In diesem Fall ist es wie mit Bargeld: Da GeldKarte & girogo Prepaid-Bezahlverfahren sind, haben Sie Geld in Ihren „elektronischen Geldbeutel“, also den Chip, geladen. Dieses Guthaben kann weiterhin zum Bezahlen genutzt werden. Ein erneutes Aufladen ist jedoch nur mit PIN möglich. Sobald die verlorene/gestohlene Karte gesperrt wurde (bspw. über den zentralen Sperrnotruf 116 116), ist auch das automatische Laden des Chips (Abo-Laden) nicht mehr möglich.

  • Wird beim Bezahlen mit GeldKarte & girogo der Datenschutz gewährleistet?

    Die Deutsche Kreditwirtschaft hat sich bewusst mit GeldKarte & girogo für eine Lösung entschieden, bei der lediglich pseudonymisierte Daten im Klartext gespeichert oder im Klartext beim Bezahlen übermittelt werden. Das heißt, dass sich aus diesen Daten alleine keine personenbezogenen Informationen über den Karteninhaber oder dessen Kontoverbindung ableiten lassen.

    Auf dem Chip hinterlegt ist:

    Für den sicheren Einsatz:
    Zur Abwicklung der Bezahlung ist es erforderlich, dass die Karte eindeutig identifiziert werden kann. Die hierfür hinterlegte Kartennummer, eine sogenannte EF-ID, lässt aber keinerlei direkte Rückschlüsse auf personen- oder kontobezogene Daten zu. Die EF-ID als pseudonymisierter Code für den Chip beinhaltet neben anderen technischen Daten wie z.B. dem Währungskennzeichen EURO lediglich die Kurzform der Bankleitzahl des kartenausgebenden Instituts. Aber auch damit ist kein Rückschluss auf ein bestimmtes Konto einer Person möglich. Auch ist ein sogenanntes Echtheitszertifikat für den Kopierschutz der Karte hinterlegt.

    Für den Überblick beim Einsatz:
    Zur besseren Übersicht für den Verbraucher über seine getätigten Ausgaben sind auf dem Chip der maximale mögliche Bezahl- und Ladebetrag (der Chip kann bis maximal 200 Euro geladen werden) und die letzten 15 Bezahlbeträge sowie die letzten drei Ladebeträge mit Datum und Uhrzeit und einer anonymisierten Terminalnummer gespeichert. Diese Informationen sind kontaktbehaftet (GeldKarte) und bei einem Teil der Karten auch kontaktlos (girogo) auslesbar, wenn die entsprechende Funktion dafür auch vorgesehen ist. Weder der Händlername noch der Einsatzort noch welche Produkte damit genau gekauft wurden, sind gespeichert. Zur Abwicklung der Bezahlung ist es erforderlich, dass die Karte eindeutig identifiziert werden kann. Sollten Kunden in ihrer Stadt an sogenannten City-Card-Programmen teilnehmen, können nach ausdrücklicher Zustimmung des Karteninhabers Daten wie z.B. Bonuspunkte gespeichert werden, die ebenfalls kontaktlos auslesbar sind.

    Für eine korrekte Abwicklung der Bezahlung:
    Für einen korrekten Bezahlvorgang sind das verfügbare Guthaben, der maximal mögliche Bezahl- und Ladebetrag gespeichert.

    Zur Wahrung des Jugendschutzes:
    Auch hinterlegt ist die Zusatzfunktion „Altersverifikation“, die Verbraucher beispielsweise beim Kauf von Zigaretten als volljährig legitimiert. Hierbei werden ebenfalls keine persönlichen Daten im Klartext übertragen. Der Automat liest von der Karte ein verschlüsseltes Merkmal zur Beantwortung der Frage „Älter als 18?" mit „ja" oder „nein".

  • Wie sicher ist das Bezahlen mit GeldKarte & girogo?

    Das Bezahlen mit GeldKarte & girogo entspricht den hohen Sicherheits- und Datenschutzstandards der Deutschen Kreditwirtschaft. GeldKarte & girogo sind Prepaid-Lösungen. Das heißt, dass beim Bezahlen lediglich auf das zuvor vom Kunden geladene Prepaid-Guthaben auf der elektronischen Geldbörse zugegriffen wird. Bei einer GeldKarte oder girogo-Bezahlung werden also keine Beträge direkt vom Girokonto des Kunden gebucht, sondern lediglich vom zuvor durch den Kunden aufgeladenen Chip. Zum kontaktlosen Bezahlen mit girogo muss der Chip auf der Karte mindestens zwei bis drei Zentimeter nah an das Terminal gebracht werden. Sofern beim Bezahlen an der Kasse eine Karte versehentlich mehrmals hintereinander an das Bezahl-Terminal gehalten wird, löst nur das erste Signal eine Bezahlung aus. Zum Bezahlen mit GeldKarte & girogo benötigen Händler ein spezielles Sicherheitsmodul, das ausschließlich von Banken und Sparkassen ausgegeben wird. Alle für die Bezahlung benötigten Daten werden auf Basis internationaler Sicherheitsvorgaben verschlüsselt an das Bezahlterminal übertragen.

  • Welche Technik steht hinter girogo?

    Auf dem Markt gibt es heute verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Lösungen und Produkten rund um das Thema Funktechnik. Diese verschiedenen Funktechniken werden allgemein unter dem Kürzel RFID (Radio Frequency Identification) zusammengefasst.

    Die Deutsche Kreditwirtschaft bietet in diesem Marktumfeld mit girogo eine Prepaid-Lösung zum Bezahlen von Kleingeldbeträgen auf Basis deutscher Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien an. Es kann nur mit dem Guthaben gezahlt werden, das zuvor auf den Chip der Karte geladen wurde. Dabei nutzt sie nach dem Standard ISO14443 Typ A einen sogenannten NFC-Chip (Near Field Communication).

    Bei einem NFC-Chip ist die Reichweite zum Auslesen der Karte räumlich deutlich einschränkt. Der Standard selber geht von einer maximalen Ausleseweite von 10 cm aus. Bei den heute handelsüblichen Lesern muss die Karte allerdings auf 4 cm oder weniger an das Bezahlterminal herangeführt werden, damit eine Kommunikation überhaupt stattfinden kann. Wird die Karte in einer Geldbörse mit Kleingeld und anderen Karten dazu aufbewahrt, kann die Kommunikation so gestört werden, dass oftmals ein Auslesen nicht mehr möglich ist und die Karte zum Bezahlen aus dem Portemonnaie genommen werden muss. Die Frequenzbereiche von beispielsweise aus dem Alltag bekannten RFID-Tags, die u.a. zum Diebstahlschutz in Kleidung, etc. eingesetzt werden, oder RFID-Fernbedienungen für Garagentore haben im Gegensatz zu NFC eine deutlich größere Reichweite.

Informationen zu den alten Justpay-Karten finden Sie hier.

  • Empfehlen