Nachwuchsleistungszentrum

Mit drei Sternen zertifiziert

Das Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln ist von der DFL erneut mit der Höchstnote von drei Sternen zertifiziert worden.

Alle drei Jahre werden die Talentschmieden der Bundesligisten von der Deutschen Fußball Liga DFL zertifiziert. Bei der aktuellen Zertifizierung wurde das Nachwuchsleitungszentrum des 1. FC Köln erneut mit dem höchstmöglichen Ergebnis von drei Sternen ausgezeichnet. Dabei erzielte das NLZ in allen acht zu bewertenden Dimensionen das oberste Prädikat „exzellentes Level“ . Für die Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs- und Profimannschaft gab es auch diesmal einen Bonusstern. Im aktuellen Profikader kommen Timo Horn, Yannick Gerhardt, Jonas Hector und Daniel Mesenhöler aus den eigenen Reihen.

Der 1. FC Köln ist ein spürbar anderer Club. Mehr zur Historie und zur Marke Effzeh.

  • Mission

    Die Mission der Nachwuchsförderung des 1. FC Köln ist es, Talente in allen Altersstufen zu finden, zu verpflichten und sie sportlich, schulisch sowie persönlich zu fördern.

    Ziel ist die regelmäßige Heranführung eigener Spieler an den Lizenzspielerkader. Gemeinsames Selbstverständnis aller Trainer und Mitarbeiter ist eine ganzheitliche Ausbildung, die sich an den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen ausrichtet. Grundsätzlich verfolgen wir diese Ziele mit höchstmöglicher Professionalität sowie der permanenten Bereitschaft zur Weiterentwicklung.

    Wir unterteilen unsere Ausbildung in den Grundlagenbereich (U8-U11), den Aufbaubereich (U12-U14), den Leistungsbereich (U15-U17) und den Übergangsbereich (U19-U21). Dabei nimmt die U21 eine spezifische Rolle – sowohl als letzte Entwicklungsstufe der Nachwuchsausbildung als auch als Bestandteil des Lizenzbereiches, dem sie formal unterstellt ist – ein.

    Ausgehend von der Überzeugung, dass die Persönlichkeit und die Kompetenz des Trainers entscheidende Faktoren, sowohl bei der Anwerbung als auch bei der zielgerichteten Weiterentwicklung von Top-Spielern sind, strebt der 1. FC Köln es an, die bundesweit besten Nachwuchstrainer für sich zu gewinnen bzw. selbst zu entwickeln.

    Durch ein professionelles, klar strukturiertes, an präzise definierten Kriterien ausgerichtetes und stets an die Bedingungen des Vereins angepasstes Nachwuchsscouting, sollen die besten Talente des Einzugsgebiets identifiziert werden.

    Die enge Kooperation mit Partnerschulen ermöglicht eine Erhöhung des Trainingsumfangs bei gleichzeitiger Bewältigung wachsender schulischer Anforderungen.

    Im Sportinternat Köln und in der Zusammenarbeit mit der Eliteschule des Fußballs sowie dem Verbundsystem sportbetonter Schulen finden talentierte Nachwuchsspieler bestmögliche Voraussetzungen, in einem umfassenden Konzept Leistungssport und Schule zu verbinden.

    Durch Kooperationen fördert der 1. FC Köln Vereine im lokalen und regionalen Umfeld in Bezug auf ihre Ausbildungsqualität und Attraktivität und wird gleichzeitig von ihnen in den Bereichen Scouting und Rekrutierung unterstützt.

    Im Zentrum unseres Handelns steht hier, wie im gesamten Club, die einzigartige Hingabe zum Fußball und zum Erlebnis FC.

  • Spielauffassung

    Durch die Formulierung der FC-Spielphilosophie will der 1. FC Köln die Voraussetzung für eine einheitliche Spielidee aller Mannschaften schaffen. Diese Philosophie ist Grundlage einer klaren, einheitlichen Idee für das Verhalten in einzelnen Spielsituationen.

    Hierzu gehören insbesondere das Verhalten bei eigenem Ballbesitz, bei gegnerischem Ballbesitz, sowie das Umschaltspiel in beide Richtungen.

    Über allem stehen die Grundtugenden unseres Spiels, die in jeder Phase durch Aktivität, hohe Laufbereitschaft, Aggressivität, taktische Disziplin, Mut und Teamgeist erkennbar sein sollen.

    Für den eigenen Ballbesitz wollen wir unseren Spielern Lösungsmöglichkeiten für einen variablen Spielaufbau, eine zielgerichte Spielfortsetzung und effektive Abschlussaktionen vermitteln.

    Bei gegnerischem Ballbesitz wollen wir sowohl im Spielaufbau des Gegners als auch nach eigenem Ballverlust als Mannschaft aktiv verteidigen. Ein wichtiger Bestandteil ist hierbei das Gegenpressing. Unser Ziel ist immer eine schnellstmögliche Balleroberung. Im Anschluss daran wollen wir mit schnellem, präzisem und druckvollem Spiel über die Positionen in die Tiefe gelangen. Hierbei soll unser Spiel durch eine hohe Zielstrebigkeit gekennzeichnet sein.

    Entscheidende Voraussetzungen für unser Umschaltspiel in beide Richtungen sind Handlungsschnelligkeit, Disziplin, die Bereitschaft defensiv für die Mannschaft zu arbeiten und offensiv mit Tempo und Mut in die Tiefe zu gelangen.

    Die Individualität und die Kreativität der FC-Spieler sollen stets gefördert werden. Gleichzeitig sollen die Spieler lernen, ihre individuellen Fähigkeiten effektiv und zielgerichtet in den Dienst der Mannschaft zu stellen.

    Zudem gilt der Grundsatz, dass sich FC-Mannschaften auf höchstem Leistungsniveau national und international messen sollen. Die Spielfähigkeit wird in unterschiedlichen Spielsystemen bei einer klaren Grundordnung gefördert. Dabei sollen die Spieler ihr Spielverhalten dem von Jahrgang zu Jahrgang steigenden Spieltempo immer mehr anpassen.

  • Trainingsauffassung

    Die Trainingsarbeit des Leistungszentrums des 1. FC Köln erfolgt konzeptionell und systematisch und orientiert sich am neuesten Stand sportwissenschaftlicher Erkenntnisse.

    In bis zu sieben Einheiten pro Woche werden die Spieler in den Bereichen Technik, Taktik, Koordination, Kondition und Persönlichkeit (Sozialverhalten und Einstellung) professionell ausgebildet und in ihrer Entwicklung unterstützt. Vorausgesetzt wird ein hohes Maß an Lern– und Einsatzbereitschaft sowie eine ausgeprägte Teamfähigkeit jedes Einzelnen. Stärken werden hervorgehoben und weiterentwickelt, Schwächen abgebaut. Spieler des 1. FC Köln sollen Selbstbewusstsein und Kritikfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Siegeswillen sowie eine starke Identifikation mit dem 1. FC Köln entwickeln.

    Zudem gehören die Förderung von Kreativität, Risikobereitschaft, Selbstständigkeit und der Umgang mit Rückschlägen zu den wesentlichen Aspekten der alltäglichen Trainingsarbeit im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln.

     

  • Struktur & Kontakt

    Hausanschrift

    RheinEnergieSportpark
    Franz-Kremer-Allee 1-3
    50937 Köln

    Postanschrift

    Postfach 45 04 56
    50879 Köln 
    Telefon: 0221 / 7 16 16-450/452
    Telefax: 0221 / 7 16 16-459

    Öffnungszeiten der Geschäftsstelle Nachwuchsabteilung:

    Montag - Freitag von 9:00 Uhr - 17:00 Uhr 

    Die FC-Nachwuchsmannschaften trainieren am Geißbockheim. Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.

    Das Organigramm der Nachwuchsabteilung

    Leiter Nachwuchsleistungszentrum: Daniel Meyer und Carsten Schiel

    Administration Nachwuchsleistungszentrum: Rainer Kubern
    Telefon: 0221 / 7 16 16-455 
    Fax: 0221 / 7 16 16-459
    E-Mail: kubern(at)fc-koeln.de 

    Sportlicher Leiter U8 bis U14: Philipp Kaß
    Telefon: 0221 / 7 16 16-479 
    Fax: 0221 / 7 16 16-459
    E-Mail: kass(at)fc-koeln.de 

    Leiterin GeißbockAkademie: Beate Weisbarth 
    Telefon: 0221 / 7 16 16-451
    E-Mail: weisbarth(at)fc-koeln.de 

    Abteilungsleiterin Frauen- und Mädchenfußball: Monika Beckmann
    Telefon: 0221 / 716 16 - 434
    E-Mail: beckmann(at)fc-koeln.de

    Teams/Trainer/Betreuer/Helfer

    U21: Trainer Patrick Helmes, Co-Trainer Uwe Fecht, Athletik-Trainer Max Weuthen (U21-U17), Torwart-Trainer Tetsuo Taguchi (U21-U15), Betreuer Peter Greiss, Zeugwart Volker Hartjens, Schiedsrichterbetreuer Günter Ast, Physiotherapeut Daniel Schütz, Videoanalyst Oliver Savic (U21-U17)

    U19: Trainer Boris Schommers, Co-Trainer Kevin McKenna, Betreuer Manfred Sielaff, Physiotherapeut Patrick Weber, Sportpsychologischer Experte Christian Zepp (U19+U17)

    U17: Trainer Ralf Aussem, Trainer Markus Daun, Betreuer Rüdiger Schmiers, Physiotherapeutin Meike Vogler

    U16:
    Trainer Martin Heck, Co-Trainer Stephan Reinold, Athletik-Trainer Dennis Morschel, Physiotherapeut Marcel Ressin, Betreuer Reinhard Frielingsdorf, Sportpsychologische Expertin Kathrin Meiß (U16+U15)

    U15:
    Trainer Carsten Cullmann, Co-Trainer Michael Schindler, Betreuer Hermann Wieland, Physiotherapeutin Yvonne Rossbach

    U14:
    Trainer Evangelos Nessos, Co-Trainer Hendrik Winkelmann, Torwart-Trainer Sven Bacher (U15-U8), Betreuer Karl-Heinz Müller, Sportpsychologische Expertin Ida Ott, Sportpsychologische Expertin Johanna Belz (U14-U12), Physiotherapeutin Inga Seidel (U14-U8)

    U13:
    Trainer Chaled Malekyar, Co-Trainer Mario Davidi, Betreuer Peter Lewin, Sportpsychologische Expertin Kathrin Staufenbiel (U13+U12)

    U12:
     Trainer Benedikt Hammans, Co-Trainer Fabrice Macana

    U11:
     Trainer Jakob Strehlow, Co-Trainer Christoph Dohmen, Sportpsychologischer Experte Fabian Pels

    U10:
    Trainer Steffen Schäfer, Co-Trainer Lachezar Dimov, Sportpsychologische Expertin Annika Rejek (U10-U8)

    U9:
    Trainer Ahmet Kücükoglu, Co-Trainer Tobias Neubauer

    U8:
    Trainer Sebastian Heuel, Co-Trainer Tobias Janowitz


    1. Frauenmannschaft:
    Trainer Willi Breuer, Co-Trainer Nico Reese

    2. Frauenmannschaft:
    Trainer Torsten Briem, Co-Trainer David Krehl

    U17-Mädchen: Trainerin Magdalena Schiefer, Co-Trainer Marcel Keilhauer, Athletiktrainerin Anja Habbig,Teammanagerin Jasmin Mandalka

    U15-Mädchen: Trainer Marc Bilstein, Co-Trainerin Jessica Abels

    U13-Mädchen: Trainerin Silke Ohrem

    U11-Mädchen: Trainerin Stephanie Caspari, Co-Trainerin Mandana Büscher

    Zusatz-Trainer: Torwarttrainer U21 - U15 Tetsuo Taguchi, Torwarttrainer U14 - U8 und Frauen Sven Bacher, Athletiktrainer Max Weuthen, Dennis Morschel, Björn Muser, Vladislav Kats, Koordinationstrainerin Siggi Biermann, Individual-/Rehatrainer Rolf Herings, Georg Winkelhoch, Markus Daun, Florian Cornides, Physiotherapeutin Inga Seidel, David Cornely, Manuel Schardt, Stefan Zimmermann

    Ärzte: Christian Jaenckner (Orthopäde), Peter Sieberger (Orthopäde), Rainer Heinzler (Internist)

    Hausaufgabenbetreuung:
    Bilgehan Baran (Leiter Hausaufgabenbetreuung), Beate Weisbarth, Johann Rolshoven, Maike Cécile Gomez, Stefan Kirsch, Alexa Karl

    Stadionsprecher:
    Michael Trippel, Thorsten Bank, Wolfgang J. Gommersbach (Event|Veranstaltungsorganisation) 

    Fan-Beauftragter U21:
    Klaus Schellberg

    Bewirtung:
    Gitta Schiller (Leitung), Waltraud Wetzel, Ernst Schmitz, Lydia Herzog, Klaus Herzog, Bettina Müller

    Fahrdienst:
    Ömer Avci, Holger Cohnen, Alfred Decker, Markus Eisenschmidt, Gerd Greven, Franz-Walter Hermanni, René Hilgers, Gezim Muharemi, Fritz Pink, Rainer Pracht, Silvia Stamm, Jeffrey Stippler, Karl-Heinz Kampf, Stefanie Klußmann, Constantin Koller, Boubeker Oubella, Frank Schmitt, Arno Stausberg, Arno Vorländer, Nicole Woditsch, zwei FSJler der Geschäftsstelle

  • Werte und Normen

    Die Werte des Clubs sind gemeinsam geteilte Vorstellungen über das, was als erstrebenswert erachtet wird und regulieren das tägliche Handeln aller Personen. Die Normen des Clubs sind aus den Werten abgeleitete, verhaltensorientierte Regeln und übertragen diese in die Praxis. Diese Werte und Normen gelten sowohl für den gesamten Club, als auch für das NLZ.

    Das Leistungszentrum trägt maßgeblich dazu bei, dass diese Mission gelingt! Insbesondere die Heran- und Überführung von Talenten in den Lizenzbereich gewährleistet zukünftig nicht nur einen sportlichen, sondern auch einen inhaltlichen, perspektivischen und finanziellen Mehrwert. In dieser Funktion ist die eigenständige Aufgabe der Nachwuchsarbeit im NLZ alternativlos.

  • Ambitionen des Clubs

    Unser Anspruch ist es, regelmäßig Top-Talente zu sichten, zu verpflichten, optimal auszubilden und sie zu Leistungsträgern in der 1. Bundesliga zu entwickeln. In unserem Selbstverständnis bilden ein professionelles Fußballmanagement, erfolgreicher Fußball und die erlebbare Faszination FC das Fundament unserer Vision.

    Weg und Ziel

    In der Geschichte des Vereins gab es immer wieder Höhen und Tiefen – sowohl sportlich als auch wirtschaftlich, aber nach jedem Niederschlag ist der 1. FC Köln wieder aufgestanden. In Zukunft wollen wir uns kurzfristig weiter in der 1. Bundesliga etablieren und mittelfristig so weiterwachsen, dass der FC wieder eine feste Größe in der Bundesliga darstellt. Die weitere wirtschaftliche Konsolidierung hat auch weiterhin eine große Wichtigkeit für uns, da ökonomische Werte dazu beitragen unsere Position grundlegend zu stärken. Zukünftige sportliche Erfolge sollen im Profibereich auch weiterhin mit Spielern aus der eigenen Jugendabteilung erzielt werden. Ziel ist die Repräsentation der Stadt sowie die Begeisterung der Fans und Mitglieder durch gute sportliche Leistungen und Erfolge. Wichtig ist, dass die Identifikation mit dem Verein und der Stadt von allen Beteiligten gelebt wird. Heimspiele im Rheinenergie Stadion sollen für alle FC-Fans zu Möglichkeiten werden, ihre Emotionen und ihre Identifikation mit der Stadt und dem Verein gemeinsam zu zeigen und auszuleben. 

    Maßnahmen und Verfahren

    Entlang des aufgezeigten Weges und der daraus resultierenden Ziele setzen wir nachhaltig auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Lizenzabteilung und Leistungszentrum. Diese Zusammenarbeit ist geprägt von einer intensiven Kommunikation zwischen den handelnden Personen. Zu diesem Zweck gibt es neben dem informellen Austausch einen formellen Informationsfluss und Informationsaustausch, der durch das Sportliche Beratungsgremium als strukturelles Gestaltungs- und Kontrollorgan im sportlichen Bereich (ausgerichtet auf die Fußballmission- und Vision des Clubs) gestützt wird.

    Allgemeine strategische Ausrichtung des Clubs

    Leitlinien und Prinzipien

    Die Säulen des sportlichen Konzeptes des 1. FC Köln sind die Bereiche „Lizenzfußball“, „Scouting“ und „Nachwuchsleistungszentrum“. Dementsprechend nimmt die Ausbildung eigener Talente beim 1. FC Köln einen großen Stellenwert ein. Hierbei spielen auch wirtschaftliche und emotionale Faktoren (Identifikation) eine entscheidende Rolle.

    Entsprechend der Zielsetzungen und Visionen des Vereins kommt der Ausbildung eigener Nachwuchsspieler eine besondere Bedeutung zu. Ein grundlegender Aspekt für eine den höchsten Ansprüchen genügende Nachwuchsarbeit ist das systematische, effektive und professionelle Sichten, Einschätzen und Rekrutieren von Talenten, insbesondere aus der Region. Das Nachwuchs-Scouting ist in der Struktur des Gesamtvereins dem „Nachwuchsleistungszentrum“ zugeordnet. Top-Talente im Übergangsbereich sollen durch besondere Maßnahmen in den Lizenzspielerkader integriert werden. Darüber hinaus findet in den ersten zwei Jahren innerhalb des Lizenzkaders weiterhin eine individuelle Betreuung durch den Top-Talentbetreuer und die Verantwortlichen des Lizenzbereiches statt. Parallel dazu wird im Sportlichen Beratungsgremium regelmäßig erörtert, mit welchen Maßnahmen der junge Lizenzspieler optimal gefördert werden soll (individuelles Training / Spieleinsätze Profis, U21 oder U19 / permanente Überprüfung der Entwicklung).

    Strategie des Clubs für das LZ

    In der Nachwuchsausbildung beim 1. FC Köln wird ein „ganzheitlicher Ansatz“ verfolgt. Das bedeutet, dass sowohl die fußballerische als auch die schulische Entwicklung sowie die Entwicklung der Persönlichkeit zielgerichtet vorangetrieben werden sollen. 

  • Ambitionen des LZ

    Wir unterteilen unsere Ausbildung in den Grundlagenbereich (U8-U11), den Aufbaubereich (U12-U14), den Leistungsbereich (U15-U17) und den Übergangsbereich (U19-U21). Dabei nimmt die U21 eine spezifische Rolle – als letzte Ausbildungsinstanz ein.

    Ausgehend von der Überzeugung, dass die Persönlichkeit und die Kompetenz des Trainers entscheidende Faktoren, sowohl bei der Anwerbung als auch bei der zielgerichteten Weiterentwicklung von Top-Spielern sind, strebt der 1. FC Köln es an, die bundesweit besten Nachwuchstrainer für sich zu gewinnen bzw. selbst zu entwickeln. Durch ein professionelles, klar strukturiertes, an präzise definierten Kriterien ausgerichtetes und stets an die Bedingungen des Vereins angepasstes Nachwuchsscouting, sollen die besten Talente des Einzugsgebiets identifiziert werden.

    Die enge Kooperation mit Partnerschulen soll eine Erhöhung des Trainingsumfangs bei gleichzeitiger Bewältigung wachsender schulischer Anforderungen ermöglichen.

    Im Sportinternat Köln und in der Zusammenarbeit mit der Eliteschule des Fußballs sowie dem Verbundsystem sportbetonter Schulen finden talentierte Nachwuchsspieler bestmögliche Voraussetzungen, in einem umfassenden Konzept Leistungssport und Schule zu verbinden.

    Durch weitere Kooperationen fördert der 1. FC Köln Vereine im lokalen und regionalen Umfeld in Bezug auf ihre Ausbildungsqualität und Attraktivität und wird gleichzeitig von ihnen in den Bereichen Scouting und Rekrutierung unterstützt.

    Wichtige Zielgruppen und Leistungen des LZ

    Spieler

    Der 1. FC Köln vertritt die Auffassung, dass eine professionelle Nachwuchsarbeit im Wesentlichen in drei Bereiche zu gliedern ist, nämlich in die Sichtung von Talenten, die Verpflichtung dieser Talente und die ganzheitlich orientierte Ausbildung dieser Spieler – im Idealfall bis hin zum Lizenzspieler. Dabei fokussieren wir uns zunächst auf lokale und regionale Talente rund um die Stadt Köln und das Rheinland. Ab dem Aufbau- und Leistungsbereich sichten wir auch überregional und landesweit, um die talentiertesten Spieler zum FC zu holen. Neben sportlichen Talentidentifikationsmerkmalen spielen die Persönlichkeit und vorgelebte Tugenden eine wesentliche Rolle für die Verpflichtung eines Spielers. Über Spieler, die sich von klein an mit dem FC identifizieren, freuen wir uns besonders.

    Trainer und Mitarbeiter

    Ebenso wie bei Spielern setzt der FC bei der Mitarbeiteranwerbung, -auswahl und -weiterentwicklung auf eine starke Bindung zum Verein und zur Stadt Köln. Das beherzigen unserer Werte und Normen ist für uns nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern oberstes Gebot. Von jedem Trainer und Mitarbeiter erwarten wir das höchst mögliche Maß an Engagement und dies unabhängig von der Höhe seiner Entlohnung.

    Eltern und Fans

    Eltern und Fans sind für uns wichtige Multiplikatoren unseres Leitbildes. Dem FC ist daran gelegen, dass dieses Leitbild in der Stadt Köln die Reputation erhält, die es verdient. Wir setzen daher auf Eltern, die nicht nur mit dem FC sympathisieren, weil ihr Sohn hier spielt. Von unseren Eltern und Fans erwarten wir, dass sie sich an den bestehenden Verhaltenskodex halten und unsere Werte und Normen vorleben.

    Partner und Sponsoren

    Wir benötigen Partner und Sponsoren aus der Stadt Köln und über die Stadtgrenzen hinaus, die bereit sind, den 1. FC Köln vorbehaltlos zu unterstützen und den skizzierten Weg mitzugehen. Wir suchen Externe, die mithelfen Synergieeffekte herzustellen und den Verein weiter voranbringen. Dabei ist es uns ganz wichtig, dass die Unterstützung für den Verein nicht davon abhängig ist, ob der 1. FC Köln in der 1. oder 2. Bundesliga spielt. Der FC ist ein Lebensgefühl, das sowohl bei Erfolg als auch bei Misserfolg bestehen bleibt.

    Strategie bzgl. der Verbindung von Schule / Ausbildung und Fußball

    Die enge Kooperation mit Partnerschulen ermöglicht eine Erhöhung des Trainingsumfangs bei gleichzeitiger Bewältigung wachsender schulischer Anforderungen. Im Sportinternat Köln und in der Zusammenarbeit mit der Eliteschule des Fußballs sowie dem Verbundsystem NRW Sportschule Köln finden talentierte Nachwuchsspieler bestmögliche Voraussetzungen, in einem umfassenden Konzept Leistungssport und Schule zu verbinden.

    Durch Kooperationen fördert der 1. FC Köln Vereine im lokalen und regionalen Umfeld in Bezug auf ihre Ausbildungsqualität und Attraktivität und wird gleichzeitig von ihnen in den Bereichen Scouting und Rekrutierung unterstützt.

    Strategische Kooperationen

    Schulkooperationen

    Die schulische und berufliche Unterstützung verbindet leistungssportliche Ziele und Bildungsziele. Sie umfasst alle relevanten Maßnahmen zur leistungssportgerechten Bildungsförderung. Maßnahmen dienen der Vereinbarung von fußballspezifischer und schulischer/beruflicher Ausbildung. Die schulische und berufliche Förderung braucht individuelle Programme und Maßnahmen sowie ereignisbezogene Unterstützung und Hilfe durch Fachpersonal.

    Kooperationen mit berufsbildenden Schulen

    Die GeißbockAkademie koordiniert die Maßnahmen zur Verbindung der leistungssportlichen, schulischen und beruflichen Ziele. So besuchen die Talente der Nachwuchsabteilung des 1. FC Köln in erster Linie die Eliteschulen des Fußballs, die NRW Sportschulen Köln, weitere Kooperationsschulen in allen Schulformen oder Wirtschaftsbetriebe, die in Zusammenarbeit mit der IHK Köln Ausbildungsstellen für Leistungssportler ermöglichen.

    Vereinskooperationen

    Der 1. FC Köln kooperiert im Nachwuchsbereich mit 11 lokalen bzw. regionalen Partnervereinen. Ziel dieser Partnerschaften ist es eine „Win-Win-Situation“ herzustellen, indem der 1. FC Köln dem Partnerverein hilft seine Ausbildungsqualität und seine Attraktivität zu erhöhen, während der Partnerverein den 1. FC Köln im Gegenzug bei der Sichtung von Talenten und dem Ausbau des Informationsnetzwerkes unterstützt. Die Kooperationsverträge können in unserem Management-Tool Trello eingesehen werden.

    Wir beim 1. FC Köln sind der Überzeugung, dass die für einen erfolgreichen Fußballer notwendigen Persönlichkeitseigenschaften in erster Linie „auf und neben dem Platz“ in der Interaktion zwischen Spieler und Trainer entwickelt und gefördert werden können.  Für den Nachwuchsspieler in einem NLZ ist der Fußball in der Regel ein wesentlicher und emotional besetzter Lebensinhalt, so dass hier ein effektiver Zugang gefunden werden kann. Des Weiteren stellt der (Nachwuchs-) Trainer in der Regel eine der wichtigsten Bezugspersonen für den Spieler dar, so dass seine Einflussmöglichkeiten meist außergewöhnlich groß sind.

    Die Persönlichkeit eines Menschen drückt sich in Einstellungen und Verhaltensweisen aus. Wir sind dementsprechend der Überzeugung, dass die Trainingsarbeit mit unseren Spielern nicht nur auf der motorischen Lernzielebene stattfinden darf, sondern auch auf der kognitiven Lernzielebene und der sozialen Lernzielebene stattfinden muss!

    Definition der Rolle des LZ innerhalb des Clubs

    Das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) ist ein elementar wichtiger Baustein, da hier die Profispieler von morgen ausgebildet werden sollen. Nachwuchsspieler aus der Stadt Köln, der Region und überregionale Talente sollen die Profimannschaft des FC mit ihrer Leistungsfähigkeit und -bereitschaft sowie ihrer Persönlichkeit in Zukunft zum Gesicht der der Stadt und des Vereins machen und die Geschichte unseres Traditionsvereins fortschreiben. Das NLZ fungiert als hauseigener Dienstleister für die Profiabteilung. Die talentiertesten Nachwuchsspieler sollen langfristig an den FC gebunden und ihr Potenzial durch eine Ausbildung auf höchstem sportlichem Niveau für den Profikader nutzbar gemacht werden. Durch professionelles Training, Spielpraxis in den höchsten deutschen Jugendligen und mit Hilfe unserer qualifizierten Trainer, unseres langfristig und vor allem ganzheitlich angelegten Ausbildungskonzepts sowie unserer guten, über die Jahre aufgebauten, Infrastruktur sollen sämtliche Ressourcen des NLZ zielgerichtet zur professionellen Ausbildung von Fußballspielern eingesetzt werden. Das NLZ trägt mit dieser eigenständigen Aufgabe dazu bei, den 1. FC Köln wieder zu einem der erfolgreichsten Vereine der Region zu machen und die Menschen mit seinem Fußball zu begeistern. Dabei leben wir nicht über unsere Verhältnisse und geben nur das aus, was wir haben. Wir setzen auf langfristige und ligenunabhägige Zusammenarbeit mit Traditionsunternehmen der Region. Partnerschaftlichkeit und Kontinuität führen zu tragfähiger Sponsorenbindung, Verbundenheit mit Fans und Mitarbeitern.

    Gemeinsam bestimmte Zielstellungen zwischen LZ und Clubführung

    Diese Ausrichtung auf die gezielte Förderung eigener Top-Talente wird vom gesamten Club gelebt und drückt sich in einer engen Verzahnung aller Abteilungen und Bereiche und einer hohen Präsenz der Entscheidungsträger der Lizenzabteilung bei Maßnahmen der Nachwuchsabteilung aus. Wir sind der Überzeugung, dass mittels eines ganzheitlichen Ausbildungsansatzes die bestmögliche Gesamtentwicklung auf dem Weg vom Top-Talent zum Lizenzspieler erzielt werden kann. Grundsätzlich steht für uns die individuelle Entwicklung unserer Zielspieler vor dem mannschaftlichen Erfolg der Nachwuchsteams. Im Umgang mit den Top-Talenten ist es uns wichtig, diese sportlich, schulisch sowie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu begleiten und zu fördern aber auch ihren Zielspieler-Status ständig zu überprüfen. Auf diese Art und Weise wollen wir die Spieler sowohl emotional als auch vertraglich frühzeitig an uns binden.

    Strategische Ausrichtung bzgl. eigener Top-Talente

    Strategie bzgl. der Integration eigener Talente in die Lizenzmannschaft
    Nach unserer Auffassung basiert die Entwicklung der Top-Spieler im Übergangsbereich (aus den Mannschaften U17, U19 und U21) aus der Summe positiver Einflussgrößen. Wie an anderer Stelle mehrfach erwähnt setzen wir seit 2014 einen verantwortlichen Top-Talentbetreuer ein, der im Trainerteam der Lizenzspieler verankert ist und die Top Spieler im Übergangsbereich an die Abläufe im Lizenzfußball heranführen soll. Des Weiteren ergreifen wir mehrere Maßnahmen zur individuellen Förderung unserer Top-Talente. Darüber hinaus ist der Austausch der betreffenden Spieler mit Ihren Team-Trainern (U17/U19/U21) sehr wichtig. Auch die Rückmeldungen der NLZ Leitung bzw. der entsprechenden Team-Paten komplettieren diese Prozesse.
    Die Spitze des Übergangsbereichs bildet die U21, welche beim 1. FC Köln als Ausbildungsmannschaft angesehen wird, die sowohl Spielern aus der U19, die nicht direkt in den Lizenzkader übernommen werden, als auch Spielern, die im Lizenzbereich (noch) wenig oder keine Spielpraxis bekommen, Wettkampfpraxis bieten soll. Sie stellt eine wichtige Instanz zur Verzahnung von Lizenz- und Nachwuchsbereich dar. Formal ist die U21 deshalb dem NLZ zugeordnet. Grundsätzlich erfolgt jedoch ein „Zugriff von beiden Seiten“, was sich nicht zuletzt auch in der Tatsache äußert, dass die U21 konzeptionell im Übergangsbereich verankert ist.

    Im Kontext der aktuellen Diskussion über die mögliche Abschaffung der 2. Mannschaft wählt der 1. FC Köln bewusst den Ansatz, die U21 weiter zu betreiben. In der Überzeugung, dass Top-Talente in der Regel den Sprung von der U19 in die Profimannschaft schaffen, glauben wir aufgrund vieler Beispiele innerhalb unseres Vereins (z.B. Timo Horn, Jonas Hector, Yannick Gerhardt und Marcel Hartel) dennoch, dass die Konfrontation mit dem Seniorenfußball in der U21 für viele Talente ein wichtiger Entwicklungsschritt in Richtung Lizenzfußball sein kann.

    Grundsätzlich findet zu den Themen „U21“ und „optimale Weiterentwicklung von Spielern im Übergangsbereich“ ein permanenter Austausch im Sportlichen Beratungsgremium des 1. FC Köln statt.
    Der 1. FC Köln hat sich auf das Modell verständigt, keine U23 mehr aufzubieten, sondern eine verjüngte U23 als U21 auflaufen zu lassen. Dieses Modell basiert nicht nur auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre, sondern auch auf wissenschaftlichen Daten, die belegen, dass Top-Talente den Sprung in den Lizenzbereich eher mit 19-21 Jahren schaffen als mit 21-23 Jahren.

    Konzept zur Förderung junger Spieler innerhalb des Lizenzkaders (die ersten zwei Jahre)Top-Talente im Übergangsbereich sollen durch besondere Maßnahmen in den Lizenzspielerkader integriert werden. Darüber hinaus findet in den ersten zwei Jahren innerhalb des Lizenzkaders weiterhin eine individuelle Betreuung durch den Top-Talentbetreuer und die Verantwortlichen des Lizenzbereiches statt. Parallel dazu wird im sportlichen Beratungsgremium regelmäßig erörtert, mit welchen Maßnahmen der junge Lizenzspieler optimal gefördert werden soll (individuelles Training, Spieleinsätze Profis, U21 oder U19, permanente Überprüfung der Entwicklung). Seit der Saison 2013/2014 hat der 1. FC Köln seine strategischen Ansätze zur Integration eigener Spieler in die Lizenzmannschaft erweitert.

    Leitbild und strategische Ausrichtung des LZ

    Leitbild und Vision des LZ, Identität und Werte

    Die Mission der Nachwuchsförderung des 1. FC Köln ist es, (vor allem regionale) Talente in allen Altersstufen zu finden, zu verpflichten und sie sportlich, schulisch sowie persönlich zu fördern. Ziel ist die regelmäßige Heran- und Überführung eigener Spieler an den Lizenzspielerkader. Gemeinsames Selbstverständnis aller Trainer und Mitarbeiter ist eine ganzheitliche Ausbildung, die sich an den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen ausrichtet. Grundsätzlich verfolgen wir diese Ziele mit höchstmöglicher Professionalität sowie der permanenten Bereitschaft zur Weiterentwicklung. Im Zentrum unseres Handelns stehen hier, wie im gesamten Club, die gemeinsam formulierten Werte und Normen. Unsere Identität leitet sich aus der Historie und Tradition ab, in derer wir zahlreiche Weltklassespieler über unsere Nachwuchsabteilung hervorgebracht haben. Diese Identität möchten wir auch zukünftig nicht missen, da wir uns immer über jene definieren werden.

  • Verhaltenskodexe

    Um eine Basis für eine funktionierende Zusammenarbeit zu legen und Bedingungen für das Erreichen der gesetzten Ziele zu schaffen, gelten in der FC-Nachwuchsförderung für die Zielgruppen Trainer, Betreuer, Spieler und Eltern entsprechende Kodexe als Richtschnur und damit Leitplanken ihres Handelns.

    Unsere Grundhaltung in der Arbeit mit Menschen beruht auf der Achtung des Individuums, auch in seinem Recht auf anders sein, die Wahrung der Würde sowie Integrität und zeichnet sich durch einen respektvollen Umgang miteinander aus. Respekt, Fairness, Toleranz und Disziplin sind nicht nur Wertvorstellungen, sondern werden in der Zusammenarbeit täglich gelebt. Dies betrifft den Umgang unter Kollegen, Eltern, Spielern sowie alle dem Spiel immanenten Berufsgruppen. Wir sind uns bewusst, dass unser Wirken nur glaubhaft und effektiv wird, wenn das vorbildliche Leben der Inhalte praktiziert wird.

    Unsere Arbeit findet im Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Leistungsmaximierung statt. Sie kann nur über gute Kommunikation und maximale Transparenz  zur Weiterentwicklung der Jugendlichen als Person und als Spieler gelingen. Vor diesem Hintergrund verhalten wir uns professionell und mit zielgerichteter Hingabe zum Fußball und den Menschen, die beim FC Fußball leben.

    Trainer

    Der FC-Trainerkodex wird intern über Trainersitzungen, persönliche Gespräche und konzeptionelle Hand-Outs kommuniziert und gilt für alle Trainer als Hilfestellung in der täglichen Arbeit. Darüber hinaus erhält jeder Trainer in seinem jährlichen Feedback-Gespräch eine Rückmeldung bezüglich der festgelegten Grundsätze, die das FC-Ausbilderverhalten regeln.

    Spieler

    Wir haben konkrete Erwartungen an unsere Spieler auf und neben dem Platz. Wie Spieler sich zu Verhalten haben, damit Gemeinschaften funktionieren und Entwicklung stattfinden kann, wird kontinuierlich über Gespräche im Team und im Vier-Augen-Gespräch vermittelt. Auch wird unsere konkrete Erwartungshaltung an die Eltern übermittelt bzw. bei Neuzugängen in Verpflichtungsgesprächen mit der sportlichen Leitung und dem aufnehmenden Trainer kommuniziert.

    FC-Trainerkodex

    FC-Eltern

    Sie werden von uns durch Elterninformationsveranstaltungen, Elternbriefen und entsprechende Hand-Outs informiert. Darüber hinaus werden die Eltern von Neuzugängen im Verpflichtungsgespräch auf die Veränderungen sowie Herausforderungen ein FC-Elternteil zu sein, vorbereitet und vom Trainerteam unterstützt.

    Oft üben Eltern von talentierten Spielern eine Vielzahl unterschiedlicher Rollen aus und investieren viel Zeit in die Unterstützung ihrer Kinder. Sie sind sportliche Berater, Trainer, Erzieher, Kummerkasten, Fahrdienst, Interessenvertreter und nehmen aktiv an der Förderung ihrer Kinder teil. Ohne ihre Unterstützung ist an Entwicklung kaum zu denken. Wir treffen sportliche Entscheidungen und ebnen Wege, die aus unserer Perspektive die bestmögliche Entwicklung der Kinder fördern. Und trotzdem bleibt der Vater und die Mutter die größte soziale Ressource.

    FC-Fankodex

    Unsere Leidenschaft verbindet uns mit unseren Fans. Wir freuen uns über jeden interessierten Fußball-Fan, der den sportlich fairen Wettstreit liebt. Im Zusammenkommen mit unseren Anhängern leben wir Lebensfreude, Anerkennung, Respekt und Toleranz. In Bezug auf Schiedsrichterverhalten und unterschiedliche Auffassungen mit Gastmannschaften treten wir objektiv, vermittelnd und unterstützend auf. Bei Vergehen sind wir konsequent und unnachgiebig.  Der FC versteht seine Fußballkultur als Zeichen für Menschlichkeit. 

  • Ausbildungsgrundsätze

    Strategien zur Entwicklung von Spielern und Mannschaften

    Übungsbeispiele, Spielformen und methodische Reihen zu den jeweiligen Ausbildungsbausteinen der Ausbildungsbereiche Technik, Taktik, Kondition und Koordination finden sich in der FC-Datenbank.
    Der dort vorhandene Wissens-Pool soll durch das Einfügen neuer Trainingsbeispiele permanent erweitert werden.

    Jeder Trainer ist aufgefordert geeignete Übungsformen, Spielformen und methodische Reihen unter Angabe der Zielgruppe (Altersstufe(n)) in die Datenbank hochladen zu lassen.
    Folgende Instrumente werden beim 1. FC Köln zur Entwicklung und Förderung von Einstellungseigenschaften und sozialen Verhaltensweisen in allen Altersbereichen angewandt:

    - induktive Vermittlungsmethoden zum kognitiven Einbezug der Spieler in den Ausbildungsprozess (Wissen, Konzentration, Kreativität, Selbständigkeit) und zur Förderung sozialer Kompetenzen (Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit)
    - emotional besetzte Beispiele und Vergleiche zur Vermittlung von Einstellungseigenschaften (Bereitschaft, Beharrlichkeit, Siegeswille, Ehrgeiz, Frustrationstoleranz)
    - Hervorheben von Lernerfolgen und Leistungsentwicklungen bei gleichzeitigem Hinweis auf den dafür zu verrichtenden Arbeitsaufwand zur Steigerung der Selbstwirksamkeitsüberzeugung (Selbstkonzept, Lernbereitschaft)
    - positives Verstärken gewünschter Eigenschaften
    - Einsatz von Mannschaftspaten als Vorbilder für erwünschte Eigenschaften und Verhaltensweisen (Identifikation, Lernbereitschaft, Frustrationstoleranz, Teamorientierung, Respekt, Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft)
    - Einsatz von Motivationsvideos zur (emotionalen) Visualisierung erwünschter Eigenschaften und Verhaltensweisen (Siegeswille, Ehrgeiz/Biss, Frustrationstoleranz, Identifikation, Teamorientierung)
    - Differenzierte Rückmeldungen durch die Trainer und die sportliche Leitung im formellen (Standort- und Übernahmegespräche) und informellen Rahmen (alle kognitiven und sozialen Eigenschaften)
    - Vorleben erwünschter Eigenschaften und Verhaltensweisen durch das Ausbildungspersonal
    - Formulierung eines hohen Erfolgsanspruches bei gleichzeitigem Hinweis auf den Glauben an das Talent des Spielers zur Steigerung des Selbstvertrauens
    - individuelle Betreuung durch den Life-Coach und pädagogische Betreuer

    Grundsätze zur Unterstützung von Kreativität und eigenständiger Entscheidungen von Spielern

    - Freude und Begeisterung am Lernen durch Verstärker und Multiplikatoren wie Mut, Lob und Aufmunterung sowie Freiraum für eigene Entscheidungen der Kinder und Jugendliche durch deren aktive Beteiligung an Trainings- und Spielformen
    - Möglichkeit des Feedbacks, durch Nachfragen und Kommentieren der Spieler, einräumen, das unmittelbar im Trainingsgeschehen geäußert werden darf und soll
    - Es gibt keine Fehler, sondern nur Ereignisse aus denen man lernen sollte (Feedback ist wichtig!!!)
    - Durchhaltevermögen vermitteln (nie aufgeben, egal wie steinig der Weg auch ist)
    - Eigenverantwortung -> eigene Meinung bilden und Entscheidungen treffen
    - Ausprobieren und Fehler machen ist gewollt
    - Selbstvertrauen ist der wichtigste Aspekt bei der eigenen Entwicklung!
    - Fehler werden immer positiv besetzt!
    - Lob und Aufmunterung überwiegen Kritik und Leistungsorientierung!
    - Methoden wie Frage-Antwort, bidirektionale Kommunikation und Eigeninitiativen der Spieler mit einbeziehen
    - Individuelles Feedback ebenfalls immer in Bezug zur Spielphilosophie sowie anhand der Positionsaufgaben inklusive Interaktionen und Lösungen im Kollektiv
    - Individuelles Feedback spätestens zum Aufbaubereich einführen und Spieler in diesen Prozess mit einbeziehen
    - Selbstreflexion der Spieler einfordern und methodisch begleiten durch Aufmunterung, Wir-Gefühl und Motivation

    Grundsätze zur Positionsspezialisierung


    Eine zu frühe Positionsspezialisierung verhindert die freie Entfaltung aller Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Entwicklung der Kreativität der jungen Fußballspieler. Um dies zu vermeiden beachten alle Jugendtrainer des Nachwuchsleistungszentrums folgende Leitsätze:

    - Die Positionsspezialisierung beginnt erst ab der U14.
    - In den Jahrgängen U8 - U13 gibt es keine festen Positionszuweisungen.
    - Jeder Spieler soll auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden und Erfahrungen sammeln.
    - In den Jahrgängen U15 bis U21 sollen sich die Spieler verstärkt mit den spezifischen Aufgaben der unterschiedlichen Positionsgruppen vertraut machen. Dabei sollen die Spieler immer noch auf verschiedenen Positionen innerhalb der Positionsgruppe eingesetzt werden.

    Grundsätze zur individuellen Förderung

    Die Auswahl der Ausbildungsinhalte, soll sich grundsätzlich an den typischen Entwicklungsmerkmalen der betreffenden Altersstufe sowie am individuellen körperlichen Entwicklungsstand und am Leistungsstand des betreffenden Spielers orientieren.

    Dies gilt grundsätzlich für alle NLZ-Spieler und in besonderem Maße für das Training mit unseren Top-Talenten. Es ist grundsätzlich die Aufgabe des jeweiligen Mannschafts-Cheftrainers, die Trainingsprozesse so zu steuern, dass den Spielern seiner Mannschaft – insbesondere den Top-Talenten – regelmäßig (mind. 1x wöchentlich) ein individuelles Training zu Teil wird, welches sich am aktuellen Leistungsstand (Stärken/Schwächen), am aktuellen körperlichen Entwicklungsstand (akzeleriert / normal / retardiert ) und an den mittelfristigen Ausbildungszielen (siehe 4) orientiert. 

    Hier soll auf der Grundlage einer Analyse des aktuellen Leistungsstandes (Leistungsbewertung zu jedem Spieler erfolgt 3x pro Saison) so oft wie möglich ein individualisiertes Training zum Abbau von Schwächen und dem Ausbau von Stärken angeboten werden. Zur personellen Unterstützung im Trainingsbetrieb kann dafür - nach rechtzeitiger Absprache und inhaltlicher Planung - auf Markus Daun, Marcus Kühn und Florian Cornides zurückgegriffen werden. 1.1.1.4 Grundsätze zur Erfassung und Umgang mit biologischem Alter
    Jedes Kind durchläuft sogenannte sensible Phasen, in denen es jeweils für unterschiedliche Dinge besonders lernfähig ist. Diese sensiblen Phasen sind inhaltlicher Bestandteil des Makrozyklus und finden im Trainingsalltag ihren Schwerpunkt – besonders in konditioneller Hinsicht! Sprachlich hat ein Trainer auf dem Altersniveau der Kinder zu arbeiten und sollte sie mit Fachtermini nicht überfordern! Ein DSC Trainer schreit keine Kinder an und verhält sich gemäß den Leitlinien als Vorbild! Klassische Identifikationsmerkmale wie Größe, Gewicht, BMI und Daten aus den Leistungsdiagnostischen Testverfahren geben Aufschluss über retardierte und akzelerierte Kinder und Jugendliche. Auf Basis dieser Vielzahl an Werten und den subjektiven Eindrücken aus Training und Spiel lassen sich entwicklungsgemäße Ableitungen für die Praxis treffen, die sowohl dem biologischen als auch kalendarischen Alter des Spielers gerecht werden. So erhalten die Spieler beispielsweise unterschiedliche Athletiktrainingspläne zur individuellen Förderung.

    Grundsätze zu Einsatzzeiten

    Darüber hinaus gilt in den Altersstufen U8-U13 die Regelung, dass jeder Spieler im Saisonverlauf mindestens 50% der Gesamtspielzeit bekommen muss. Ab der U14 (nur 4 Auswechselungen in Pflichtspielen möglich) entscheidet der Trainer auf Grundlage des aktuellen Leistungsstandes und der Entwicklungsperspektive des Spielers über seine Aufstellung. Die Spielzeit jedes Spielers in allen Altersstufen wird grundsätzlich über das Spielbewertungsformular dokumentiert.
    Dies beinhaltet auch eine grundsätzliche Bereitschaft in den unterschiedlichen Altersklassen folgende Trainingsangebote zu schaffen und durchzuführen.

    Trainingsumfänge U8-U11:
    - drei einwöchige Trainingscamps pro Saison (Sommer-, Herbst-, Osterferien)
    - drei Trainingseinheiten pro Woche

    Trainingsumfänge U12-U14:
    - drei einwöchige Trainingscamps pro Saison (Sommer-, Herbst-, Osterferien)
    - vier Trainingseinheiten pro Woche
    - ein bis zwei zusätzliche Trainingseinheiten pro Woche für GBA-Teilnehmer

    Trainingsumfänge U15-U16:

    - ein einwöchiges Trainingslager pro Saison (Sommer)
    - vier Trainingseinheiten pro Woche
    - ein bis zwei zusätzliche Trainingseinheiten pro Woche für GBA-Teilnehmer
    - Individualtraining vor dem Mannschaftstraining mit ausgewählten Spielern

    Trainingsumfänge U17-U19:
    - ein einwöchiges Trainingslager pro Saison (Sommer)
    - fünf Trainingseinheiten pro Woche
    - ein bis zwei zusätzliche Trainingseinheiten pro Woche für GBA-Teilnehmer
    - Individualtraining vor dem Mannschaftstraining mit ausgewählten Spielern

    Trainingsumfänge U21:
    - ein einwöchiges Trainingslager pro Saison (Sommer)
    - sieben Trainingseinheiten pro Woche
    - Individualtraining vor dem Mannschaftstraining mit ausgewählten Spielern

    Spielumfänge U8-U13:
    - maximal sechs Spieltermine (Spiel oder Turnier) pro Spieler pro Monat
    - jeder Spieler muss im Saisonverlauf mindestens 50% der Gesamtspielzeit bekommen
    - Teilnahme an mind. drei Turnieren (Halle und/oder Feld) mit internationaler Beteiligung pro Team pro Saison

    Spielumfänge U14:
    - maximal sechs Spieltermine (incl. FVM-Maßnahmen) pro Spieler pro Monat
    - Teilnahme an mind. drei Turnieren (Halle und/oder Feld) mit internationaler Beteiligung pro Team pro Saison

    Spielumfänge U15-U16:
    - maximal sechs Spieltermine (incl. Verbands-Maßnahmen) pro Spieler pro Monat
    - Teilnahme an mind. drei Turnieren (Halle und/oder Feld) mit nationaler und internationaler Beteiligung pro Team pro Saison

    Spielumfänge U17-U19:
    - maximal sechs Spieltermine (incl. Verbands-Maßnahmen) pro Spieler pro Monat
    - Teilnahme an mind. drei Turnieren (Halle und/oder Feld) mit nationaler und internationaler Beteiligung pro Team pro Saison

    Spielumfänge U21:
    - maximal sechs Spieltermine (incl. Verbands-Maßnahmen) pro Spieler pro Monat

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