Zesamme

Arbeitsgruppe Fankultur

Seit Herbst 2012 haben sich Vertreter des Clubs und verschiedener Fangruppen zu einer Arbeitsgruppe. Das Ziel: Den Verein auch auf der Ebene der Fanclubs zu vereinen und Lösungen für Konflikte zu finden. Gäste aus Politik, Verbänden, Medien und Behörden werden regelmäßig in den Austausch einbezogen.

Eines der zentralen Anliegen des Vorstands des 1. FC Köln ist es, eine Verbesserung im Zusammenwirken zwischen dem 1. FC Köln, seiner Fans inklusive der Ultra-Szene, Politik, Verbänden, Polizei und Medien zu erzielen. Dafür hat der 1. FC Köln als erster Bundesligaverein und auf besondere Initiative des Vorstands um Präsident Werner Spinner eine Arbeitsgruppe Fankultur gegründet. Sie hat einen Prozess der stabilen Kommunikation und Deeskalation unter allen beteiligten Parteien in Gang gesetzt und Strategien zur Konfliktlösung erarbeitet.

Den Vorsitz der AG hat der Strafrichter Thomas Schönig inne. Der 1. FC Köln wird vom hauptamtlichen Fanbeauftragten Rainer Mendel vertreten. Dazu gehört der AG Fankultur mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten und FC-Mitglied Wolfgang Bosbach ein ausgewiesener Experte in Sicherheitsthemen an. Der Fokus der AG liegt dennoch nicht hauptsächlich auf Sicherheitsaspekten, sondern es geht insgesamt um eine lebendige Fankultur und einen Austausch und den Zusammenhalt aller Fangruppen, die den 1. FC Köln verfolgen und begleiten. Der Dialog in diesem Kreis ist vertraulich. Zu einzelnen Themen informiert die AG jedoch regelmäßig die vereinsinterne als auch die externe Öffentlichkeit.

Trotz einiger Rückschläge – insbesondere durch inakzeptable Vorfälle rund um die Derbys gegen Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach – hat der 1. FC Köln in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit Fans, Polizei und Politik eine spürbare Deeskalation erreicht, zu der die Arbeit in der AG Fankultur wesentlich beiträgt. Diese Zusammenarbeit der Netzwerkpartner ist alternativlos und der FC wird sie fortsetzen.

Zugleich galt und gilt: Für diejenigen, die diese Arbeit durch kriminelle Handlungen gefährden, gab und gibt es beim FC keinen Platz. Fans und ihre Gruppen tragen eine Verantwortung für den Club. Wer dieser Verantwortung nicht gerecht werden will oder kann, ist nicht erwünscht. Nach dieser klaren Maxime hat der 1. FC Köln stets Grenzen des Dialogs und der Toleranz in der Fanarbeit gezogen.

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FC-FANSHOP

Tabelle

Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
6 Borussia Dortmund 27
7 1. FC Köln 25
8 Sport-Club Freiburg 23