• Profis | 09.06.2017

    Gespräch mit Jannes Horn

    „Ich freue mich auf alles“

  • Profis | 09.06.2017

    Gespräch mit Jannes Horn

    „Ich freue mich auf alles“

Mit Jannes Horn hat der 1. FC Köln seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Der Juniorennationalspieler kommt vom VfL Wolfsburg. Dort hat er sich von einem ehemaligen Mitspieler bereits wichtige Informationen zu seinem neuen Club geholt.

Jannes, willkommen beim FC!
Jannes Horn: „Danke. Ich freue mich sehr, dass ich ab 1. Juli hier sein werde.“

Zum ersten Mal verlässt du nun die Heimat, da du auch als Spieler vom VfL Wolfsburg in Braunschweig gewohnt hast.
„Das stimmt. Mit elf Jahren bin ich nach Wolfsburg gewechselt. Anfangs haben mich meine Eltern gefahren, später habe ich den Fahrdienst des VfL in Anspruch genommen. Allerdings lebte ich auch nur etwa 30 Minuten Fahrzeit von Wolfsburg entfernt."

Du hast zunächst beim VfL Rot-Weiß Braunschweig und nicht bei der großen und bekannteren Eintracht gespielt.
„Dazu ist es nie gekommen, weil wir eine sehr gute Mannschaft bei Rot-Weiß hatten. Gegen Eintracht Braunschweig haben wir meistens gewonnen. Warum sollte ich dann wechseln? (lacht) Im Sommer 2008 habe ich dann an einer Fußball-Ferienschule des VfL Wolfsburg teilgenommen und bin dann schließlich gewechselt. Dann nahm alles seinen Lauf.“

Insgesamt ging es in deiner Karriere kontinuierlich bergauf. Seit der U16 bist du in den DFB-Mannschaften vertreten und in der zurückliegenden Saison hast du als Profi debütiert.
„Die ersten Spiele als Profi vergisst man glaube ich nie. Obwohl wir beim VfL kein leichtes Jahr hinter uns haben, bin ich mit meiner persönlichen Entwicklung zufrieden. Es war eine harte Saison und ich habe unter allen drei Trainern meine Einsätze bekommen. Das war nicht immer einfach, da jeder Trainer etwas andere Vorstellungen hat. Die Relegationsspiele hätten wir uns gerne erspart, aber es ist ja noch mal gutgegangen.“

Die Relegationsspiele waren sicher speziell, zumal dein älterer Bruder als Physiotherapeut bei Eintracht Braunschweig tätig ist.
„Klar, die Relegation war auch aus diesem speziellen Grund in unserer Familie ein großes Thema. (lacht)“

Jetzt hast du noch ein paar Tage frei, bevor es am 3. Juli am Geißbockheim losgeht. Was kennst du schon und worauf freust du dich in Köln am meisten?

„Ehrlich gesagt hat mir Yannick Gerhardt schon eine ganze Menge vom FC erzählt und mir den FC quasi ans Herz gelegt. Dass die Stimmung im Stadion großartig ist, durfte ich ja schon im Februar erleben. Auch wenn ich nicht zum Einsatz gekommen bin, war es schon beeindruckend zu erleben, wie großartig die Stimmung beim FC ist. Auch von Salih Özcan und Leo Bittencourt, der ja mit Yannick befreundet ist, habe ich nur Positives erfahren.“

Wie sehen deine Ziele beim FC aus und was bringst du in das Team ein?

„Ich möchte zunächst neue Erfahrungen sammeln, so viele Spiele wie möglich machen und mit viel Freude an die Aufgabe gehen. Ich habe schon von vielen Seiten gehört, dass beim FC ein besonderer Teamgeist herrscht. Da möchte ich mich voll und ganz einbringen. Ich habe grundsätzlich gerne Spaß, aber immer alles im professionellen Rahmen. Auf dem Platz sehe ich mich bei aller Spielfreude auch als Kämpfer. Ich hoffe, dass ich das so oft wie möglich unter Beweis stellen kann – in der Bundesliga, aber auch international. Ich freue mich einfach auf alles.“

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